Hot Stones – die Massage mit heissen Steinen

28.06.2017 |  Von  |  Allgemein, Wellness
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Hot Stones – die Massage mit heissen Steinen
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Die Hot-Stone-Massage ist eine der beliebtesten Wellness-Anwendungen überhaupt. Menschen, die einmal in den Genuss einer solchen Massage gekommen sind, schwärmen von ihrer tiefenentspannenden Wirkung.

Verhärtete Muskeln lösen sich und zurück bleibt ein unbeschreibliches Gefühl des Wohlbehagens und der Zufriedenheit. Hier erfahren Sie, wie Sie Ihrem Partner oder Ihrer Partnerin mit einer solchen Massage eine grosse Freude bereiten können.

Geeignete Steine für Hot-Stone-Massagen

Typischerweise werden für Hot-Stone-Massagen flache Basaltsteine in der Grösse eines Handtellers verwendet.

Sie finden solche Steine entweder als Massage-Steine, Wellness-Steine oder auch als Hot Stones vielfach im Online-Handel. Alternativ können Sie natürlich durchaus andere Steine verwenden. In Baumärkten oder Gartenbau-Centern finden Sie geeignete Exemplare zu einem vermutlich deutlich geringeren Preis. Nur Grösse und Form sollten ungefähr stimmen und die Steine sollten eine glatte Oberfläche aufweisen. Alles andere ist im Grunde eine Geschmackssache, bei der es weder richtig noch falsch gibt.



Die richtige Temperatur für die Steine

Die Steine werden zwar in wörtlicher Übersetzung als „heisse Steine“ bezeichnet, aber im Grunde müsste es „warme Steine“ heissen. Wirklich heiss, sodass man sich die Haut daran verbrennen kann, dürfen die Steine natürlich bei der Massage keinesfalls sein. Auch soll die Berührung der Hot Stones mit der Haut als sehr angenehm empfunden werden.

Härtetests nach der Devise: „Wie heiss halte ich es denn heute aus?“ sind also völlig fehl am Platze. Die meisten Menschen erleben eine Temperatur der Hot Stones von 60 Grad Celsius als besonders wohltuend. Das muss aber nicht zwangsläufig auch bei Ihrem Partner der Fall sein. Experimentieren Sie vor der ersten Massage ruhig in einem Bereich von etwa 50 bis 80 Grad, bis Sie die individuelle Idealtemperatur gefunden haben. Erlaubt ist, was gut tut.

Wellness-Steine erhitzen

Zwar können Sie spezielle Hot-Stone-Erhitzer kaufen, aber auf der Herdplatte erhitztes Wasser im Kochtopf oder ein Backofen leisten ebenso gute Dienste. Zweierlei ist bei der Erhitzung der Steine wichtig: Zum einen muss der gesamte Stein die Temperatur annehmen und das erfordert ein bisschen Zeit.

Ein blosses Betasten der Oberfläche reicht nicht aus, um über die Temperatur im Inneren Bescheid zu wissen. Gehen Sie deshalb auf Nummer sicher und lassen Sie die Steine für etwa eine halbe Stunde im Backofen oder im heissen Wasser. Zum anderen sollten Sie einige Steine für den Wechsel während der Massage im Wasser warmhalten. Nach etwa 15-minütiger Verwendung sind die Hot Stones so weit abgekühlt, dass ein Austausch sinnvoll ist.


Wohltuende Massage mit Hot Stones (Bild: Slawomir Fajer / Sutterstock.com)

Wohltuende Massage mit Hot Stones (Bild: Slawomir Fajer / Sutterstock.com)


Utensilien für die Massage

Sie benötigen mindestens vier Hot Stones: zwei für die Massage und zwei als Reservesteine für den Wechsel. Weit besser ist es aber, wenn Sie eine grössere Menge an Steinen erhitzen, zum Beispiel sechs, acht oder auch zehn Stück. Sie können die zusätzlichen Steine während der Massage auflegen und so das entspannende Erlebnis für Ihren Partner noch steigern.

Ausser den Hot Stones benötigen Sie Öl. Wenn Sie und Ihr Partner sich nicht am Geruch stören, ist kaltgepresstes Olivenöl die beste Wahl. Traubenkernöl bietet sich als Alternative an und auch gegen ein handelsübliches Massageöl ist natürlich nichts einzuwenden.

Als letztes ist eine gut gepolsterte Unterlage nötig, zum Beispiel eine eher weiche Gymnastikmatte, eine Luftmatratze oder auch das eigene Bett. Wenn keine dieser Möglichkeiten zur Verfügung steht, verwenden Sie einfach zwei Lagen aus dicken Handtüchern und legen Sie diese auf den Fussboden. Mit entspannender Musik, Kerzen für gedämpftes Licht und vielleicht einem Räucherstäbchen runden Sie Ihre dann fast schon professionelle Ausstattung für eine gelungene Hot-Stone-Massage ab.

Richtig massieren

Nun haben Sie alle Vorbereitungen getroffen und können mit der Hot-Stone-Massage beginnen. Sofern Sie einige Extrasteine erhitzt haben, können Sie diese oder einen Teil davon als Layout-Steine verwenden. Ihr Partner legt sich auf diese Layout-Steine. Experimentieren Sie ein wenig, bis Sie gemeinsam eine Position gefunden haben, die als angenehm empfunden wird. Bei der Bauchlage könnte dies der Bereich unmittelbar oberhalb der Beckenknochen oder auch die obere Partie der grossen Brustmuskeln sein. Bei der Rückenlage können Sie es zunächst mit der Lendenwirbelsäule versuchen.

Ölen Sie nun die nach oben zeigende Körperseite Ihres Partners grosszügig ein. Sofern Sie noch Hot Stones übrig haben, können Sie diese nun dort platzieren, wo es Ihrem Partner besonders angenehm ist. Nehmen Sie in jede Hand einen Hot Stone und führen Sie mit den Steinen kleine kreisende Bewegungen auf dem Körper Ihres Partners aus. Stellen Sie sanften Druckkontakt zur Muskulatur her. Bei Menschen mit einer sehr dünnen Fettschicht ist der notwendige Druck an manchen Stellen deutlich geringer als bei Menschen mit eher üppigen Fettpolstern. Vermeiden Sie in jedem Fall das Herumreiben auf Knochen und insbesondere auf der Wirbelsäule. Sehr wohl dürfen Sie aber die längs der Wirbelsäule verlaufenden Muskelstränge behutsam massieren.

Behalten Sie während der Massage die Temperatur der Steine im Blick und tauschen Sie sie aus, sobald die Temperatur deutlich nachlässt. Last but not least: Das nächste Mal sind Sie mit dem Geniessen dran und Ihr Partner darf den Massagejob übernehmen.

 

Artikelbild: © Subbotina Anna – Fotolia.com

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