Hautschutz im Frühling ohne Sonnencreme

04.04.2016 |  Von  |  Hautpflege Allgemein
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Hautschutz im Frühling ohne Sonnencreme
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Sonnenmilch braucht man im April noch nicht? Leider weit gefehlt. Zwar ist es im Frühling und Frühsommer noch lange nicht so warm wie im Hochsommer, doch die UV-Strahlung erreicht bereits eine hohe Intensität. Trotzdem keine Lust auf Sonnencreme? Kein Problem, dafür bietet die Kosmetikabteilung die richtigen Lösungen.

Mit diesen Pflege- und Make-up-Produkten und unseren Tipps schützt du deine Gesichtshaut im Alltag vor frühzeitiger Hautalterung und Sonnenbrand, ohne zur Sonnenmilch greifen zu müssen.

Warum Sonnenschutz so früh im Jahr?

Im April und Mai erreicht die UV-Strahlung ähnliche Werte wie im August. Doch während unsere Haut im Spätsommer bereits eine Lichtschwiele gebildet hat, möglicherweise gebräunt ist und sich selbst zu einem gewissen Grad schützen kann, treffen uns die Sonnenstrahlen im Frühling völlig unvorbereitet. Selbst wenn aktuell die Tage noch nicht nach Sonnenbaden, Sommerhitze und Schwimmbad aussehen, sollten wir unsere Haut dennoch gründlich schützen.

Tagescremes und Seren mit UV-Filter

Gesichtspflege mit einem einfachen UVB-Filter ist in jeder Drogerie oder Parfümerie leicht zu finden, schwieriger wird es bei UVA-UVB-Schutzkomplexen. Nutze deshalb deine bevorzugte Tagespflege mit LSF und kombiniere sie mit einem anderen Produkt, das auch vor UVA-Strahlen schützt. Alternativ kannst du eine pflegende, leichte Sonnencreme wie die „Anti-Age Gesichts-Sonnencreme“ von Nivea als Gesichtspflege nutzen.

Tipp: Die Mischung macht‘s

Um im Gesicht einen lückenlosen Schutzfilm zu erreichen, empfehlen Hautärzte etwa einen Teelöffel Sonnencreme pro Anwendung. Werden Ohren, Hals, Dekolleté und Nacken mit eingecremt, sogar noch mehr. So viel Make-up oder Tagescreme benutzt kein Mensch. Trage deshalb mehrere Produkte mit Lichtschutz übereinander auf. Beispielsweise Serum, Sonnenstick und ein Make-up oder eine BB-Cream und ein Puder. Achte ausserdem darauf, mindestens ein Produkt zu nutzen, in dem ein Breitbandfilter enthalten ist, der auch vor UVA-Strahlung schützt. Wer sich viel draussen aufhält, sollte im Frühjahr und Sommer eine Sonnencreme zur alltäglichen Routine machen.

Lichtschutz inklusive: Make-up, BB- und CC-Creams

Pflege, Make-up und Sonnenschutz in einem – das versprechen die Trendprodukte BB-und CC-Creams sowie getönten Tagescremes. Achte beim Kauf darauf, dass dein gewähltes Produkt zu deinem Hautzustand und deinem Hautton passt sowie einen Breitbandfilter gegen Sonnenstrahlung besitzt. Wie zum Beispiel die „BB Cream SPF 35“ von Bobbi Brown oder die „ANTHELIOS XL getönte Kompakt-Creme LSF 50+“ von La Roche-Posay.

Lippenpflege und -farbe mit UV-Schutz

Lippenstifte und Pflegestifte mit Lichtschutzfaktor sind schnell aufgetragen und passen gut in die Handtasche. Sie schützen die empfindliche Lippenhaut nicht nur vor Sonnenschäden, sondern auch vor dem Austrocknen.

Multitalent Sonnenschutzstift: Wer unterwegs ist und spontan im Park oder beim Shopping der Sonne ausgesetzt ist, kann einen Stift wie den „Extreme SPF 50+ Stick“ von Daylong dünn auf Nasenrücken, Wangen, Lippen, Stirn, Kinn und Ohren auftragen. Danach gegen Glanz gegebenenfalls etwas abpudern.

Hut, Tücher und Kappe

Es muss nicht immer ein kosmetischer Filter sein. Ein Tuch über Schultern und Dekolleté schützt beim spontanen Besuch im Biergarten. Ein Hut wirft Schatten auf Stirn, Ohren und Nase beim Spaziergang oder auf dem Weg von der Arbeit nach Hause. Eine Kappe bedeckt Kopfhaut, Stirn und Nase beim Sport.



Sonnenschutz ist auch im Frühling und Frühsommer schon ein wichtiges Thema für alle, die etwas gegen Hautalterung und Hautkrebsrisiko tun möchten. Mit unseren Produktempfehlungen gelingt dir das ganz nebenbei.

 

Artikelbild: © Ann Haritonenko – shutterstock.com

Über Maria Wildt

Maria Wildt ist Agraringenieurin und Beautybloggerin der ersten Stunde. Beauty, Lifestyle, Natur, Umwelt und Wissenschaften sind daher ihre liebsten Themen. Seit 2007 ist sie Bloggerin, seit 2013 freiberufliche Onlineredakteurin und Texterin.


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