Haare wachsen lassen – so kommen Sie frustfrei durch die Übergangsphase

27.03.2016 |  Von  |  Allgemein, Haarpflege
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Haare wachsen lassen – so kommen Sie frustfrei durch die Übergangsphase
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Im Monat wachsen die Haare etwa einen bis eineinhalb Zentimeter. Das klingt zunächst einmal nach viel; wer jedoch die Haare wachsen lassen möchte, hofft natürlich auf mehr. Denn gerade während des Übergangs vom kurzen zum langen Haar ist es schwer, geduldig zu bleiben und nicht aufzugeben.

Während der Überbrückungsphase ist Frust vorprogrammiert: Welcher Schnitt ist für die Phase zwischen kurz und lang geeignet? Gibt es Möglichkeiten, das Haarwachstum zu beschleunigen? Wir haben hilfreiche Tipps zusammengetragen:

Als Übergangsfrisur ist der klassische Bob eine gute Idee. Gerade wenn die Haare vorher gestuft waren, können bei einem Bob die Deckhaare langsam nachwachsen. Auch wenn es paradox klingt: Lassen Sie während des Übergangs die Haare regelmässig alle zwei Monate um etwa einen halben Zentimeter nachschneiden. Damit beugen Sie der Splissbildung vor und das Haar wächst gleichmässig nach. Haben Sie sich für den Bob entschieden, lassen Sie die Konturen an Ohren und Nacken sowie den Pony regelmässig nachschneiden und das kürzere Deckhaar gleichzeitig auf diese Länge nachwachsen. Langsam bringen Sie so die Haare insgesamt auf die gewünschte Länge.

Sehr schön wirkt ein Pixie Cut, der perfekt gestylt in jeder Länge eine gute Figur macht. Auch hier gilt: Regelmässig nachschneiden lassen und insbesondere darauf achten, dass das Nackenhaar nicht zu lang wird. Zu fransig sollte es nicht sein, sonst neigen die Spritzen zum Brechen. Sind die Haare noch kurz und extrem gestuft, arbeiten Sie mit viel Haarspray und Gel und zaubern eine verwuschelte Mähne. Verwenden Sie den Fön am besten über Kopf, das gibt besonders viel Volumen und bringt beim Haarstyling ordentlich Unordnung auf den Kopf.

Die erste Hürde haben Sie geschafft, wenn Sie das Haar zu einem kleinen Pferdeschwanz binden oder hochstecken können. Mit Hilfsmitteln wie Haarreifen und Klemmen stecken Sie widerspenstige Haare einfach weg und kaschieren ungleiche Längen. Grosser Vorteil: Hier können Sie beim Styling täglich variieren und verpassen sich einen neuen Look. Experten raten gerade in der Übergangsphase zu einem aufwendigeren Styling. Verwenden Sie nur weiche Bänder und grosse Klammern, sonst können die Haare leicht abbrechen.

Besonders unangenehm wird es, wenn der Pony wachsen soll. In der ersten Zeit hängen die Haare ständig in den Augen, viele sind dann kurz vorm Aufgeben. Lassen Sie den Pony in der Übergangsphase schräg schneiden oder frisieren Sie ihn einfach zur Seite. Sehr schön wirkt es, wenn Sie die Ponyfransen einfach mit einer kleinen Spange feststecken, dann fallen die zu langen Strähnchen gar nicht mehr auf.

Ein Mittel, das Haarwachstum zu beschleunigen, gibt es leider nicht. Dennoch empfehlen Experten des Unternehmens „Schwarzkopf“, die Kopfhaut regelmässig zu massieren. Fahren Sie mit allen zehn Fingern durch die Haare und üben Sie einen leichten, aber noch angenehmen Zug aus. Alternativ legen Sie die Finger auf die Kopfhaut und trommeln mit schnellen Bewegungen. Das sorgt für eine bessere Durchblutung und eine optimale Versorgung der Haarwurzeln – das Ergebnis sind gesunde und feste Haare.


Regelmässiges Bürsten regt ebenfalls die Durchblutung an. (Bild: Andresr / Shutterstock.com)

Regelmässiges Bürsten regt ebenfalls die Durchblutung an. (Bild: Andresr / Shutterstock.com)


Regelmässiges Bürsten regt ebenfalls die Durchblutung an. Verwenden Sie antistatische Bürsten, dann laden die Haare sich während des Bürstens nicht auf. Experten raten, die Haare vor dem Waschen gut zu bürsten und danach mit einem Conditioner zu behandeln, auf diese Weise brechen empfindliche Spitzen beim Entwirren nicht ab.

Bestimmte Shampoos regen die Keratinbildung an – Keratine sind Proteine, die für die Elastizität und Struktur der Haare zuständig sind. Sie umgeben das Haar mit einer schützenden Schicht und sorgen für Glanz. Gerade wenn die Haare sehr stumpf und trocken aussehen, fehlt Keratin. Mit einer Extraportion des Proteins geben Sie den Haaren Spannkraft und Widerstandsfähigkeit zurück. Ernähren Sie sich besonders eiweissreich, stärken Sie sich mit Proteinen auch von innen und sorgen so für ein gesundes Haarwachstum.

Die Ernährung spielt eine grosse Rolle, denn natürliche Schönheit kommt von innen. Zink, ungesättigte Fettsäuren und Vitamine wirken sich positiv auf eine gesunde Haarstruktur aus. Mit einer Extraportion Zink, das Sie in Kapselform im Supermarkt oder in der Apotheke erhalten, regen Sie das Haarwachstum kräftig an.

Für ganz Ungeduldige gibt es die Möglichkeit, Extensions einzuarbeiten. Inzwischen erhalten Sie sogar künstliche Haarsträhnen, die Sie per Clip-in-Verfahren einfach unter den eigenen Haaren feststecken. Das ist natürlich nur eine temporäre Lösung für ein grosses Event wie eine Cocktailparty, bei dem Sie mit einer tollen Hochsteckfrisur glänzen wollen. Die Clips wirken sich aber dafür nicht schädigend auf die Haarstruktur aus, da die Strähnen im Gegensatz zu den „echten“ Extensions nicht geschweisst, sondern nur geklippt werden. Wer sehr dünne, kurze Haare hat, kann durch eine Verdichtung mit Extensions eine höhere Dichte erreichen. Die eigenen Haare werden durch die Kunststrähnen geschützt und können leichter wachsen, ohne abzubrechen.



Auch wenn Sie es endlich geschafft haben und die Haare lang sind: Zu lange Haare werden schnell schwer und lassen sich nicht mehr richtig frisieren. Sie hängen nur noch gerade herunter und wirken einfach kraftlos und unfrisiert. Darum entscheiden Sie sich für eine optimale Länge, die Ihnen steht und perfekt zu Ihrem Typ passt.

 

Oberstes Bild: © Valery Bareta – Shutterstock.com

Über Andrea Hauser

Aus meinem langjährigen Hobby, dem Schreiben, ist im Jahr 2010 ein echter Job geworden - seitdem arbeite ich als selbständige Texterin. Davor war ich als gelernte Bankkauffrau im klassischen Kreditgeschäft einer Hypothekenbank tätig. Immobilien und Baufinanzierungen zählen noch immer zu meinen Steckenpferden. Angetrieben durch die Lust, Neues zu entdecken, arbeite ich mich gern in unbekannte Themengebiete ein und lasse mich schnell begeistern.

Mit meiner Familie erkunde ich in den Ferien fremde Metropolen oder lasse bei einem Badeurlaub einfach die Seele baumeln. Seit ich klein bin, sind Bücher meine große Leidenschaft, wenn es meine Zeit erlaubt, bin ich immer mit einem guten Buch anzutreffen. Mich fasziniert alles, was mit Kreativität zu tun hat: Von Acrylbildern, über Glasmalerei bis hin zu Loombands habe ich schon vieles ausprobiert.


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