Gut eingepackt – Cardigans und Blazer

25.01.2016 |  Von  |  Mode
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Gut eingepackt – Cardigans und Blazer
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Wenn es im Winter nur mit Mantel zu kalt ist oder die Temperaturen in der Übergangszeit bald steigen, sind Cardigans, Blazer und Ponchos unsere liebsten Kleidungsstücke.

Die Teile sind bei jeder Zusammenstellung ideal zum Überziehen oder unter der Jacke tragen. Wie du dein Outfit je nach Temperatur anpasst, erfährst du hier.

Retter bei frostigen Temperaturen: Strickjacken

Ob Frösteln im Büro, Zwiebellook beim Winterspaziergang oder gemütliches Kuscheloutfit, Cardigans sind immer die richtige Wahl. Mehre Schichten schützen perfekt vor Kälte – und wird dir zu warm, ziehst du die Jacke einfach wieder aus. Strickjacken je nach Klima cool zu stylen ist denkbar einfach: offen, zugeknüpft, mit Tuch oder Schal oder über die Schulter geworfen.

Inzwischen handelt es sich bei den Jäckchen auch nicht mehr nur um die „braven“ Strickjacken mit geraden Schnitten und Knopfleiste, sondern auch um lässige Modelle – z. B. in Oversize und aus grobem Strick – oder elegante und gleichzeitig coole Teile.

Zu einem farbenfrohen oder auffälligen Shirt mit Printdruck kann beispielsweise eine schlichte Strickjacke ideal kombiniert werden, die dem Outfit eine gewisse Ruhe verleiht. Umgekehrt funktioniert dies selbstverständlich auch: Simple Basics lassen sich durch einen aussergewöhnlichen Schnitt oder ein besonderes Muster der Strickjacke in ausdrucksvolle Looks verwandeln.

Derzeit sind u. a. lange Jacken mit Fransen oder anderen raffinierten Details im Trend, doch auch kurze, sommerliche Designs bieten nach wie vor Möglichkeiten, sportliche oder auch schicke Kombinationen zu kreieren. Zum Beispiel gleicht den Schnitt eines schwarzen XXL-Cardigans und ebenfalls oversize geschnittenen Tops eine Skinny Jeans im Used-Look aus. Dazu kurze, spitze Stiefeletten, eine extragrosse Statementtasche und VIP-Sonnenbrille – cooler kann ein Cardigan nicht sein. Mantelmässig knielang, aus grobem Strick und zu Printkleid und Wildleder-Overknees wird er dafür sexy, lässig und hat einen leichten Hippietouch.


Retter bei frostigen Temperaturen: Strickjacken. (Bild: SunKids – Shutterstock.com)

Retter bei frostigen Temperaturen: Strickjacken. (Bild: SunKids – Shutterstock.com)


Seriös oder cool – Blazer

Zu frisch für ein Strickjäckchen? Dann wird gerne ein Blazer übergezogen – und diesen trägt man längst nicht mehr ausschliesslich im Büro! Der schmal geschnittene Klassiker wird mit hochgekrempelten Ärmeln und zu Jeans, T-Shirt und Stoffschuhen oder Sneakers zum Beispiel leger-sportlich. Falls es doch etwas formeller sein soll, wird die Jeans einfach gegen eine Anzughose getauscht. Für einen eleganten Look ist ein schlanker Blazer im Smokingstil mit schmalem Satin besetzten Revers und dezenten Details perfekt.

Ansonsten kann das Outfit aus Blazer, Stoffhose und Shirt im Nu dem Anlass angepasst werden: Erst ist der Look, zusammen mit hochgesteckten Haaren und ohne viel „Schnickschnack“, business-seriös, abends wird er durch eine knallige Lippenfarbe, Statementkette und sleeken Pferdeschwanz oder offene Haare ausgehfein – für Drinks mit den Kollegen oder ein aufregendes Date in der angesagten Bar.

Überwurf für die Schultern: Poncho

Trendteil mit Tradition: Schon ca. 500 Jahre v. Chr. trug das Volk der Paracas in Peru farbenfrohe Ponchos – bis heute wird das Kleidungsstück mit den südamerikanischen Ländern assoziiert. Clint Eastwood machte den Poncho dann in seinen Westernfilmen zu seinem Markenzeichen. (Apropos Wild Wild West: Auch Westen zählen zu den neueren Modetrends der letzten Zeit!) Vor ca. 10 Jahren wurden Ponchos und Capes dann in der „modernen“ Fashion ein grosser Trend – und sind heute angesagter denn je, wie die Designer – von Acne über Etro bis hin zu Roberto Cavalli – bei ihren Fashion Shows für die kommende Herbst-Winter-Saison zeigten.

In der aktuellen Mode beschränken sich die Modelle auch längst nicht mehr auf den ursprünglichen Ponchoschnitt – ein über den Schultern liegendes Tuch mit mittigem Halsausschnitt, wohingegen Capes sich streng genommen durch Armschlitze oder Ärmelansätze auszeichnen – sondern werden jackenmässig vorne offen getragen, schmücken sich mit Hippiefransen und präsentieren sich nicht nur mit den typischen bunten Mustern, sondern auch einfarbig chic.



Burberry zeigte auf dem Catwalk beispielsweise kreative, farbige Modelle mit langen Fransen, Mulberry dagegen einen cremefarbenen, knielangen Poncho mit filigranem Karomuster in Orange. Chanel entschied sich für eine karierte Tweedversion, Chloé präsentierte einen schlichten Fransenponcho aus grauem Strick. Und wie elegant und chic Ponchos sein können, zeigen u. a. Adrienne Landau mit einem kurz geschnittenen, luxuriösen Pelzmodell und das Label Theory mit einem schlichten, schwarzen Turtleneckcape.

 

Artikel von: fashionpress.de
Artikelbild: © gpointstudio – Shuttterstock.com

Über Natalia Muler

Ich schreibe, seit ich schreiben kann, und reise, seit ich den Reisepass besitze. Momentan lebe ich im sonnigen Spanien und arbeite in der Modebranche, was auch oft mit Reisen verbunden ist, worüber ich dann gerne auf den Portalen von belmedia.ch berichte. Der christliche Glaube ist das Fundament meines Lebens; harmonisches Familienleben, Kindererziehung, gute Freundschaften und Naturverbundenheit sind meine grössten Prioritäten; Reisen und fremde Kulturen erleben meine Leidenschaft; Backen und Naturkosmetik meine Hobbys und immer 5 Minuten zu spät kommen meine Schwäche.


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