Gesunde, weisse Zähne für ein strahlendes, attraktives Lächeln

24.04.2014 |  Von  |  Allgemein
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Gesunde, weisse Zähne für ein strahlendes, attraktives Lächeln
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Drei Mal am Tag gründlich Zähne putzen – jedem Kind wird diese einfache Regel bereits mit dem Durchbruch der ersten Zähnchen beigebracht. Doch nicht nur Kinder können zum Thema Zahnreinigung immer noch etwas dazulernen. Mit der optimalen Zahnbürste, der richtigen Putztechnik und einigen kleinen Tricks kann auch jeder Erwachsene seine Zähne noch vorteilhafter als bisher pflegen. Damit das strahlend weisse Lächeln möglichst ein Leben lang hält.

Um schädliche bakterielle Zahnbeläge zu verhindern, empfehlen Zahnärzte pro Tag eine dreimalige, mindestens zwei Minuten andauernde gründliche Reinigung. Starkes Schrubben ist jedoch unbedingt zu vermeiden. Besser ist es, leicht „rüttelnd“ und einen Zahn nach dem anderen von Rot nach Weiss zu putzen. Kauflächen und Innenseiten nicht vergessen.



Tipp: Sie sollten frühestens 30 Minuten nach dem Frühstück bzw. jeder Mahlzeit putzen. Ausschliesslich dann ist sichergestellt, dass der mechanische Bürstenabrieb den Zahnschmelz nicht zusätzlich angreift.

Die Wahl der richtigen Zahnbürste

Handzahnbürste: Wer geschickt ist, eine „lockere Hand“ hat und darauf achtet, nicht zu viel Druck auszuüben, darf gern weiterhin zur Handzahnbürste greifen. Die Vorteile liegen sprichwörtlich auf der Hand: Handzahnbürsten sind günstig, benötigen keinen Strom und nehmen im Badezimmer oder auf Reisen wenig Platz weg. Um das Zahnfleisch zu schonen, sind Kunststoffborsten empfehlenswert. Diese sind zudem weniger anfällig gegenüber Bakterien als Naturborsten. Damit auch jeder Winkel im Mund gut erreicht werden kann, sollte das Borstenfeld möglichst vielbüschelig und klein sein.

Elektrische Zahnbürste: Im Vergleich zur Handzahnbürste können die elektrischen Vertreter mit einer höheren Putzleistung punkten. Bei gleicher Putzzeit werden also mehr Zahnbelag, Bakterien und Plaque entfernt. Auch Verfärbungen ist mit elektrischen Zahnbürsten nachweislich besser beizukommen. Aufgrund ihrer sanften, oszillierenden Bewegungen sind sogenannte Schwingzahnbürsten besonders empfehlenswert. Allerdings haben elektrische Zahnbürsten auch Nachteile: Sie sind im Vergleich zu Handzahnbürsten teurer, lauter, benötigen Strom und können bei falscher Handhabung schlimmstenfalls zu Zahnfleischverletzungen führen.



Schallzahnbürste: Oft sind sie auch unter der englischen Bezeichnung „Sonic“ zu finden. Durch Vibrationen im Ultraschallbereich versprechen diese Zahnbürsten eine besonders schonende und dabei äusserst gründliche Reinigung von Zähnen und Zahnfleisch. Experten empfehlen Schallzahnbürsten deshalb sehr gern Personen mit Zahnfleischproblemen oder freiliegenden Zahnhälsen.

Tipp: Wenn Sie Ihre Zahnbürste in den Becher stellen, dann immer so, dass der Kopf oben herausschaut. Andersherum könnten sich im nassen Klima des Bechers Bakterien auf dem Bürstenkopf optimal vermehren. Zudem sollten Sie nicht warten, bis der Bürstenkopf völlig strubbelig bzw. abgenutzt ist. Spätestens alle drei Monate sollte der Bürstenkopf bzw. die komplette Handzahnbürste ausgetauscht werden.

Zusatztipp: Bitte teilen Sie sich niemals Ihre Zahnbürste mit Ihrem Partner oder Ihrer Partnerin. Im Speichel können sich unter Umständen Karieserreger befinden, die Sie dann ebenfalls miteinander teilen.

Mit Hilfe einer elektrischen Zahnbürste werden mehr Zahnbelag, Bakterien und Plaque entfernt. (Bild: Alliance / Shutterstock.com)

Mit Hilfe einer elektrischen Zahnbürste werden mehr Zahnbelag, Bakterien und Plaque entfernt. (Bild: Alliance / Shutterstock.com)

Reinigung der Zahnzwischenräume

Etwa 40 % der Zahnoberfläche sind nicht sichtbar. Sie befinden sich in den Zwischenräumen. Diese Lücken und Mulden sind optimale Verstecke für gefährliche Kariesbakterien. Beim täglichen Reinigungsprogramm dürfen diese Bereiche deshalb keinesfalls vergessen werden! Die Benutzung von Zahnseide oder/und Interdentalbürsten (sogenannte Zahnzwischenraumbürsten) ist demnach nicht nur zusätzliches Kürprogramm, sondern einmal pro Tag Pflicht.

Tipp: Medizinische Mundspüllösungen ergänzen das Reinigungsprogramm besonders effektiv. Sie hemmen das Bakterienwachstum und mildern auch mögliche Angriffe durch in der Nahrung enthaltene Säuren. Zur Entfernung grober Essensreste empfiehlt sich eine Munddusche – allerdings tragen diese Geräte nicht zur Entfernung von Zahnbelag bei und können deshalb das sorgfältige Putzen und Reinigen der Zahnzwischenräume nicht ersetzen.

Was tun bei Mundgeruch?

Zumeist sind festsitzende Zungenbeläge für andauernden Mundgeruch verantwortlich. Deshalb sollte ein bis zwei Mal pro Woche ein sogenannter Zungenschaber zum Einsatz kommen. Mit dessen Hilfe lassen sich alle Bakterien und Beläge entfernen, die sich auf der rauen Zungenoberfläche ansammeln und festsetzen. Dabei den Schaber möglichst weit hinten ansetzen und langsam nach vorn über die Zunge ziehen.



Achtung! Falls Sie trotz sorgfältiger Mundhygiene permanent an Mundgeruch leiden, sollten Sie vorsorglich einen Arzt aufsuchen. Eventuell stammt der üble Geruch gar nicht aus dem Mundraum, sondern wird von einer Erkrankung des Magens verursacht, die eventuell behandlungsbedürftig ist.



Zahnbewusste Ernährung

Obwohl allgemein bekannt ist, dass Zucker der Hauptfeind der Zähne ist, schaffen es nur wenige Menschen, auf zuckerhaltige Lebensmittel wie Süssigkeiten und gesüsste Getränke zu verzichten. Zucker schädigt die Zähne nicht direkt, sondern wird von Bakterien zu aggressiven Säuren abgebaut, welche die Zahnoberfläche angreifen. Wichtig ist es deshalb, die Häufigkeit des Zuckerkonsums zu verringern, was bedeutet, keine zuckerhaltigen Zwischenmahlzeiten zu sich zu nehmen sowie auf Betthupferl oder einen süssen Schlummertrunk konsequent zu verzichten.

Kauen und regelmässige Kontrolle

Jährlich mindestens ein Mal, besser zwei Mal, sollte für jeden Schweizer Bürger der Kontrollbesuch beim Zahnarzt selbstverständlich sein. Neben der regelmässigen Entfernung von Zahnstein empfiehlt sich zusätzlich zumindest eine professionelle Zahnreinigung pro Jahr. So werden selbst schwer erreichbare Stellen am Gebiss wieder blitzblank.

Übrigens: Kaugummikauen kann tatsächlich zur Zahngesundheit beitragen. Das Kauen von zuckerfreiem (!) Kaugummi regt die Produktion von Speichel an, was die Säureproduktion und damit die Anzahl schädlicher Bakterien im Mund messbar reduziert.



 

Oberstes Bild: Gesunde, weisse Zähne für ein strahlendes, attraktives Lächeln (Bild: AXL / Shutterstock.com)

Über Kerstin Birke

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