Geben Sie trockener und rauer Haut keine Chance!

02.04.2016 |  Von  |  Hautpflege Allgemein
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Geben Sie trockener und rauer Haut keine Chance!
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Trockene Raumluft, Umwelteinflüsse oder falsche Ernährung – die Gründe für trockene und raue Haut sind vielfältig. Besondere Vorsicht ist bei örtlich begrenzten sehr trockenen Stellen geboten. Handelt es sich um eine aktinische Keratose, kann sich sogar Hauskrebs entwickeln. Mit einigen einfachen Tipps und Hausmitteln verleihen Sie Ihrer Haut mehr Feuchtigkeit und sorgen für ein straffes und gesundes Aussehen.

Nicht immer sind raue und trockene Hautstellen harmlos: Vorsicht ist bei der aktinischen Keratose geboten. Durch intensive Sonneneinstrahlung entstehen zunächst kleine raue, rötliche oder rotbraune Stellen, die leicht geschuppt wirken. Im Laufe der weiteren Entwicklung verhornt die Haut zunehmend und fühlt sich extrem rau an. Gefährdet sind vor allem Stellen, die häufig der Sonne ausgesetzt sind. Unterarme, Handrücken oder Nase und Ohren sind exponierte Körperstellen für aktinische Keratosen.

Die Hautveränderungen gelten als Vorstufe von weissem Hautkrebs und dürfen daher nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Gerade Menschen mit heller Haut sollten entsprechende Hautveränderungen unbedingt im Auge behalten.

Bewährte Hausmittel bei trockener, rauer Haut

Doch nicht bei jeder trockenen Hautstelle droht Gefahr. Oftmals reicht es schon aus, die betroffenen Stellen mit Hausmitteln zu behandeln:

Bewährt hat sich die Verwendung von Haferflocken: Übergiessen Sie die Flocken mit kochendem Wasser und tragen Sie sie nach einer Quellzeit von etwa fünf Minuten auf die Haut auf. Die angetrocknete Masse spülen Sie danach mit viel warmem Wasser ab und tragen idealerweise anschliessend eine feuchtigkeitsspendende Lotion auf.

Ein ähnliches Ergebnis erzielen Sie mit dem Auftragen von Quark oder Joghurt, den Sie mit einem Löffelchen Honig verrühren. Auch hier sollten Sie abwarten, bis die Masse auf der Haut angetrocknet ist und zu bröckeln beginnt.


Raue Haut - Statt einer klassischen Körperlotion können Sie Olivenöl verwenden. (Bild: Subbotina Anna / Shutterstock.com)

Raue Haut – Statt einer klassischen Körperlotion können Sie Olivenöl verwenden. (Bild: Subbotina Anna / Shutterstock.com)


Statt einer klassischen Körperlotion können Sie Olivenöl verwenden. Es eignet sich perfekt zum Einreiben des gesamten Körpers. Achten Sie darauf, dass das Öl zunächst gut einzieht, sonst drohen Flecken an der Kleidung! Ein besonders gutes Ergebnis erzielen Sie, wenn Sie das Öl nach dem Baden oder Duschen auf die leicht feuchte Haut auftragen. Es macht sich nicht nur als Lotion gut: Eine Mischung aus fünf Teilen Milch und einem Teil Olivenöl ergibt einen sehr feuchtigkeitsspendenden Badezusatz. So soll einst schon Cleopatra gebadet haben, daher wird diese Mischung häufig auch als Cleopatra-Bad bezeichnet.

Wenn Sie gern baden, sind einige Tropfen Lavendelöl als Badezusatz eine gute Idee. Das Öl spendet nicht nur Feuchtigkeit, sondern auch einen sehr angenehmen Duft! Forschungen haben ergeben, dass Lavendelöl in geringen Dosen Hefe- oder Fadenpilze abtöten kann. Besonders schön ist ein abendliches Lavendelbad, denn das ätherische Öl wirkt zugleich beruhigend und entspannend!

Buttermilch ist nicht nur als Getränk sehr gesund: Äusserlich angewendet stellen Sie aus der Milch in Verbindung mit einem Orangen- oder Karottensaft eine pflegende Körperlotion her, die Sie allerdings nach einer kurzen Einwirkzeit wieder abwaschen müssen.

Haben Sie Quark, Sahne und Gurke im Haus, stellen Sie aus den drei Zutaten mit dem Pürierstab eine breiige Masse zusammen, die Sie auf die Haut auftragen und etwa eine Viertelstunde einwirken lassen. Nach dem Abspülen mit lauwarmem Wasser fühlt sich die Haut herrlich weich an.

Klebrig wird es, wenn Sie aus Eiweiss, Honig und Zitronensaft eine Maske herstellen. Die Mischung macht sich als feuchtigkeitsspendende Gesichtsmaske sehr gut – nach dem Auftragen sollten Sie die klebrige Masse nach etwa 20 Minuten wieder abwaschen.

Karottensaft wirkt nicht nur innerlich, sondern ist äusserlich aufgetragen eine wahre Feuchtigkeitsbombe! Zum Einreiben sollten Sie nur frisch gepressten Karottensaft verwenden, den Sie nach rund 20 Minuten wieder abspülen. Idealerweise tragen Sie den Saft vor dem Duschen auf.


 

Karottensaft wirkt nicht nur innerlich, sondern ist äusserlich aufgetragen eine wahre Feuchtigkeitsbombe! (Bild: © Dmytro Zinkevych - shutterstock.com)

Karottensaft wirkt nicht nur innerlich, sondern ist äusserlich aufgetragen eine wahre Feuchtigkeitsbombe! (Bild: © Dmytro Zinkevych – shutterstock.com)


 

Mit einem Peeling aus Meersalz befreien Sie die Haut zunächst von abgestorbenen Hautschuppen und regen die Durchblutung an. Besonders gut wirkt es, wenn Sie nach dem Meersalzpeeling mit einem weiteren Hausmittel für eine optimale Feuchtigkeitsversorgung für Ihre Haut sorgen.

Nicht nur äusserlich können Sie gegen Hautprobleme vorgehen: Innerlich angewendet helfen Schüssler-Salze, das Hautbild zu stabilisieren. So wirken die Schüssler-Salze Nr. 5 Kalium Phosphoricum, Nr. 8 Natrium Chloratum und Nr. 20 Kalium aluminum sulfuricum gegen trockene und raue Haut.

Auch Eisenmangel kann sich auf die Haut auswirken. Wenn feuchtigkeitsspendende Cremes oder Hausmittel nicht helfen, lassen Sie beim Arzt anhand eines Blutbildes prüfen, ob Sie unter Eisenmangel leiden. Gerade wenn Sie ständig wunde und eingerissene Mundwinkel haben, könnte das auf Eisenmangel hinweisen.



Ist die Raumluft zu trocken, kann das die Entstehung rauer und trockener Haut begünstigen. Sorgen Sie stets für ein ausgeglichenes Raumklima mit einer Luftfeuchtigkeit von etwa 60 %. Erreichen Sie in Wohn- und Schlafräumen nicht die erforderlichen Werte, können Sie mit einem Luftbefeuchter für ein Wohlfühlklima sorgen. Damit stärken Sie zugleich Ihr Immunsystem und beugen Erkältungen vor.

Das A und O ist, viel zu trinken! Idealerweise trinken Sie täglich mindestens zwei bis drei Liter Wasser. Am besten stellen Sie sich bereits morgens die gesamte Wassermenge bereit und verordnen sich in regelmässigen Abständen ein Gläschen, so wird es schnell zur Gewohnheit, viel zu trinken!

 

Artikelbild: © BestPhotoStudio – Shutterstock.com

Über Andrea Hauser

Aus meinem langjährigen Hobby, dem Schreiben, ist im Jahr 2010 ein echter Job geworden - seitdem arbeite ich als selbständige Texterin. Davor war ich als gelernte Bankkauffrau im klassischen Kreditgeschäft einer Hypothekenbank tätig. Immobilien und Baufinanzierungen zählen noch immer zu meinen Steckenpferden. Angetrieben durch die Lust, Neues zu entdecken, arbeite ich mich gern in unbekannte Themengebiete ein und lasse mich schnell begeistern.

Mit meiner Familie erkunde ich in den Ferien fremde Metropolen oder lasse bei einem Badeurlaub einfach die Seele baumeln. Seit ich klein bin, sind Bücher meine große Leidenschaft, wenn es meine Zeit erlaubt, bin ich immer mit einem guten Buch anzutreffen. Mich fasziniert alles, was mit Kreativität zu tun hat: Von Acrylbildern, über Glasmalerei bis hin zu Loombands habe ich schon vieles ausprobiert.


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