Fitnessarmbänder sind stylisch und messen die Bewegungsaktivität

11.06.2014 |  Von  |  Fitness
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Fitnessarmbänder sind stylisch und messen die Bewegungsaktivität
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Im Alltag, Fitnessstudio oder sogar auf dem Weg zum Büro: Fitnessarmbänder sieht man immer öfter an den Handgelenken der Schweizer. Das Phänomen ist dabei noch gar nicht so alt, denn ihren wirklichen Durchbruch konnten die bunten Armbänder erst 2012/2013 schaffen, wobei sich der Standard der Modelle mittlerweile konsequent weiterentwickelt hat. Die hilfreichen Armbänder sind zudem nicht zwingend nur für Sport- und Fitnessfanatiker geeignet. Eine reiche Funktionsvielfalt garantiert, dass Sportmuffel von dem Armband ebenso profitieren können wie erfahrene und engagierte Sportler.

Fitnessarmbänder sehen aus der Entfernung wie ein ganz klassisches, trendiges Armband aus, welches sowohl von Männern als auch Frauen getragen werden kann. Doch hinter der Fassade versteckt sich bei den Armbändern eine ausgeklügelte technische Konzeption, welche mit zahlreichen Funktionen überzeugt. Auch wenn diese ungefähr denen einer Fitness- oder Smart-Watch ähneln, sollte das Armband nicht hiermit verwechselt werden. Die Armbänder dienen vielmehr als kleine Helfer, die zur Überwachung der eigenen Bewegungsabläufe dienen, ohne ihren Träger oder ihre Trägerin dabei zu stark einzuschränken.



Hersteller der sogenannten Fitnessarmbänder gibt es genug; die Modelle selber, zumindest im High-End-Bereich, ähneln sich aber dennoch stark. Fast alle Hersteller bieten ihre Armbänder in einer abwechslungsreichen Farbpalette an, so dass man beispielsweise zwischen einem strahlenden Lila, Gelb, Pink, Blau oder Grün wählen kann, während Freunde des klassischen Geschmacks auf Alternativen in Weiss oder Schwarz zurückgreifen können. Die modernen Armbänder lassen sich nahezu immer mit einer separaten App verbinden, auf welche wiederum mit einem Smartphone oder Tablet zugegriffen wird.

Durch diese App-Unterstützung lassen sich aktuelle Statistiken überwachen und protokollieren, während eine Online-Schnittstelle dafür sorgt, dass die Daten auch mit anderen Trägern des Armbands verglichen werden können – sofern das gewünscht wird. Viele Geräte bieten ausserdem eine Art soziales Netzwerk an, wo Freunde ihre Daten mit anderen Freunden vergleichen können, um auf diese Weise festzustellen, wer am heutigen Tag besonders aktiv am Leben teilgenommen hat.

Welche Daten werden ermittelt?

Der Funktionsumfang ist selbstverständlich immer vom Gerät abhängig. Generell gibt es aber durchaus einige Werte, die von allen Geräten, oder zumindest einer Vielzahl, ermittelt werden. Dazu zählt etwa der Schrittmesser, welche alle getätigten Schritte in einem Zeitraum von 24 Stunden festhält. Die Anzahl wird auf den meisten Displays angezeigt und zugleich langfristig über die App gespeichert. Ebenso wie die Schritte speichern die Geräte auch die zurückgelegte Distanz ab. Dadurch kann ganz genau nachverfolgt werden, wie viele Meter oder Kilometer an einem einzelnen Tag zurückgelegt wurden.



Eng mit Schritten und der Distanz verbunden, errechnen hochwertige Geräte automatisch auch den Kilokalorienverbrauch. Selbstredend können die Geräte nur einige Messwerte dafür zurate ziehen, weshalb der angezeigte Wert eher als grober Richtwert verstanden werden sollte. In erster Linie wird durch die Schritte und Distanz festgelegt, wie viele Kilokalorien verbraucht worden, wobei dieser Wert dann verfeinert wird, indem noch eine ungefähre Geschwindigkeit beim Laufen einbezogen wird.



Weiterhin verfügen die Geräte über einige kleinere Funktionen, die ungefähr mit denen einer einfachen Uhr verglichen werden könnten. Demnach zeigen sie die aktuelle Uhrzeit an, besitzen einen Alarm und können damit sogar als Wecker zweckentfremdet werden. Hoch entwickelte Modelle besitzen ausserdem verschiedene Modi. Auf diese Weise lässt sich festlegen, wann der Träger oder die Trägerin des Armbandes schlafen geht. Indirekt lässt sich damit sogar verfolgen, wie aktiv sich der Körper beim Schlafen bewegt, wodurch wiederum Rückschlüsse auf die Erholsamkeit des Schlafes möglich werden.

High-End-Modelle sind praktisch und langlebig

High-End-Modelle begleiten ihren Träger/ihre Trägerin den gesamten Tag über. Sie sind wasserdicht und müssen folglich zum Duschen oder Baden nicht abgenommen werden. Dank der Schlafüberwachung lohnt es sich ausserdem, die Armbänder auch in der Nacht zu tragen. Aufgrund der leichten Materialien schränken sie zugleich zu keinem Zeitpunkt ein. Schon nach einigen wenigen Tagen wird das Armband kaum mehr wahrgenommen, sofern es sich um ein tatsächlich hochwertiges Modell handelt. Falls einmal keine Überwachung gewünscht wird, kann das Armband einfach ausgestellt oder komplett abgenommen werden.

Synchronisiert wird es entweder via USB oder Bluetooth, ganz besonders futuristische Modelle könnten in der nahen Zukunft sogar über eine WiFi-Verbindung verfügen. Um sich selber etwas anzutreiben, kann man sich auf vielen Modellen bestimmte Ziele setzen. So lässt sich einstellen, wie viel Schritte am Tag mindestens zurückgelegt werden sollen oder welcher Kilokalorienverbrauch angestrebt wird. Auf diese Weise erlauben die handlichen Armbänder nicht nur eine umfassende Überwachung der eigenen Aktivität, sondern können auch einen psychologischen Erfolg bei der Motivation zur Fitness ausüben. Nicht zu vernachlässigen ist ausserdem, dass die bunten Hightech-Gadgets durchaus attraktive Eyecatcher darstellen können.



 

Oberstes Bild: © JMicic – Shutterstock.com


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