Fashionsafaris im Grossstadtdschungel – Animal Prints

29.01.2016 |  Von  |  Mode
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Fashionsafaris im Grossstadtdschungel – Animal Prints
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Es wird wild in der Fashionszene, die Animalmuster sind wieder da!

Wie so oft ist der Trend keine Neuerfindung, sondern ein Revival im modernisierten Style. Stoffe mit tierischen Prints gibt es schon seit den Sechzigerjahren. Die aktualisierten Varianten werden uns noch ein paar Saisons begleiten.

Wilde Muster inspiriert von Dschungel und Steppe

Leoprints, Zebrastreifen und Tigermuster können ganz schön wild sein, auch für das Auge, deshalb mit den Animalmustern nicht übertreiben. Es reicht, wenn im gesamten Outfit ein Stück mit den exotischen Mustern hervorsticht, der Rest sollte zurückhaltend unifarben gehalten werden. Eine hübsche Kombifarbe ist diese Saison Dunkelrot – das passt sowohl zum Geparden- als auch zum Zebramuster.

Auch im Büro kann’s wild zugehen – jedoch ist es hier besonders wichtig, einen klassischen Look beizubehalten. Mit einem hübschen Top in gedeckten Animal-Farben kombiniert zum einfarbigen Bleistiftrock und Jäckchen oder Blazer können auch Arbeitstiere den Trend problemlos mitmachen. Auch ein animalisch gemusterter Schal oder ein Tuch peppen Businessoutfits oder den klassischen Freizeitlook aus Jeans und T-Shirt auf – so wird man auch bei Shopping oder Lunch zum stylishen Wildfang. Auch toll: eine gemusterte Bluse zu lässigen Jeans und Schuhen, z. B. Ankleboots, in dunklem Rot, das sich auch auf den Lippen oder Nägeln wiederfindet. Je nach Farbe passen z. B. hellbraune Accessoires und zarter Goldschmuck oder Perlen dazu.



Animalische Prints neu interpretiert

Wenn schon denn schon: Animal Prints fallen selbst dann auf, wenn das Outfit ansonsten dezent gestylt wird. Wer sich also nicht nur mit einem Animalteil an den Look herantasten, sondern gleich ganz bewusst im Mittelpunkt stehen will, muss die wilden Teile nicht in gedeckten Farben halten und mit einfarbigen Kleidungsstücken kombinieren, sondern kann sich ruhig etwas mehr trauen! Zebramuster müssen dabei nicht zwangsläufig schwarz-weiss sein, Schlangenprints nicht khaki oder braun – es gibt sie in allen Tönen, die die Farbpalette hergibt! Leopardenmuster in Grünpink, Phytonprint in den Farben des Regenbogens … alles ist möglich!

Ganz Mutige können auch andere Muster wie Blumen- oder Streifenprints zu den Prints kombinieren – hier ist jedoch ein sicheres Fashionhändchen gefragt. Weiterhin sollte der Style natürlich stilvoll bleiben – und da die Animal Prints an sich schon so auffällig sind, darf das Outfit nicht zu aufreizend sein. Vorsicht also bei kurzen Schnitten, tiefen Ausschnitten oder transparenten Stoffen – so kann der Look schnell stillos wirken.

Animal Design für Taschen, Schuhe und Tücher

Natürlich zieren die Animal Prints diese Saison nicht nur Kleider, sondern auch Schuhe und Taschen – besonders Reptilienoptik. Leostiefeletten oder Handtasche mit Zebramusterapplikation peppen einfarbige Outfits, denen noch das „gewisse Etwas“ fehlt, im Nu auf.


Animal Prints zieren nicht nur Kleider, sondern auch Schuhe und Taschen. (Bild: Photobac – Shutterstock.com)

Animal Prints zieren nicht nur Kleider, sondern auch Schuhe und Taschen. (Bild: Photobac – Shutterstock.com)


Wildkatzen auf dem Laufsteg

Wer sehen will, wie die Designer den Trend für Herbst/Winter interpretieren, findet ausreichend Inspiration. All-over-Looks oder einzelne Teile wie Mäntel, Wollmützen, Schuhe, Taschen und sogar Handyhüllen – hier gibt es für jeden die passenden Musterbeispiele.

So zeigt Adidas by StellaMcCartney eine ausgefallen-sportliche: Die Sneakers mit olivfarbenem Pythonmuster, knallgrünen Schnürsenkeln und Fuchsia an den Sohlen sind auf jeden Fall echte Eyecatcher! Auch bei Converse ist man mit den Schuhen im Zebramuster gut zu Fuss unterwegs. Bei Dolce & Gabbana wird der Urlaub dank des Leotrollis richtig wild – und Anna-Karin Karlsson hat die passende Sonnenbrille dazu, abgerundet mit hellblauen Bügeln. Céline hüllt frau diesen Winter in Leomäntel, Gucci sorgt mit graublauen Phytonstiefeln für Aufsehen.

Wer bei den Fashionshows nicht up to date ist, erblickt Animal Prints jedoch auch ansonsten überall: Zara setzt für die neueste Werbekampagne auf Models in wilden Mustern – und auch andere Modemarken ziehen nach.

 

Artikel von: fashionpress.de
Artikelbild: © Viorel Sima – Shutterstock.com

Über Natalia Muler

Ich schreibe, seit ich schreiben kann, und reise, seit ich den Reisepass besitze. Momentan lebe ich im sonnigen Spanien und arbeite in der Modebranche, was auch oft mit Reisen verbunden ist, worüber ich dann gerne auf den Portalen von belmedia.ch berichte. Der christliche Glaube ist das Fundament meines Lebens; harmonisches Familienleben, Kindererziehung, gute Freundschaften und Naturverbundenheit sind meine grössten Prioritäten; Reisen und fremde Kulturen erleben meine Leidenschaft; Backen und Naturkosmetik meine Hobbys und immer 5 Minuten zu spät kommen meine Schwäche.


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