Farbenvielfalt beim Make-Up – öfter mal was Neues

08.09.2016 |  Von  |  Make-Up
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Farbenvielfalt beim Make-Up – öfter mal was Neues
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In der Drogerie biegen sich die Make-Up-Regale beinahe unter den reichhaltigen Make-Up-Farbpaletten – trotzdem fühlt sich Frau häufig festgelegt auf ganz bestimmte Nuancen. Eine Farbveränderung bei Lidschatten oder Lippenstift bedeutet jedoch nicht gleich einen krassen Typwechsel vom Natural-Look zum Neon-Punk.

Mit Rücksicht auf den individuellen Hauttyp und die persönlichen Vorlieben können täglich neue Make-Up-Varianten entstehen, die die natürliche Schönheit der Trägerin optimal unterstreichen.

Farbenwelten beim Make-Up

Viele Frauen behalten die Farbwahl von Lidschatten und Lippenstift jahrelang bei. Schade, denn es kommen jede Saison neue Farbtöne auf den Markt, die es sich auszuprobieren lohnt.

Lidschatten – zartbunte Varianten liegen im Trend

Blauer Lidschatten ist ein Relikt der 80er Jahre? Im Gegenteil! Aktuell sind Türkis und zarte Blautöne besonders angesagt, um ausdrucksvolle Augen perfekt in Szene zu setzen. Wer fürchtet, wie ein Papagei aus dem Haus zu gehen, trägt das feine Puder einfach dünn auf. Das verleiht dem Blick nur eine zarte Aura von Ozean und blauen Horizonten.

Blau ist im Übrigen nicht nur eine passende Lidfarbe für blaue oder grüne Augen – auch braunen Augen setzt ein kräftiger Azurton einen kontrastreichen Rahmen. Die Violett- und Lindgrüntöne der aktuellen Kollektionen harmonieren ebenfalls mit jeder Augenfarbe und wirken auch in Kombinationen untereinander ausdrucksstark.

Ein besonderer Trend dieser Saison sind Eyeshadow-Varianten in Pfirsich und Apricot-Tönen. Sie lassen blaue Augen strahlen und verleihen braunen und grünen einen natürlichen Look. Die Kunst ist es hier, die Nuance nicht zu rötlich zu wählen, um einen „Kaninchenaugen-Effekt“ zu vermeiden.


Lidschatten – zartbunte Varianten liegen im Trend. (Bild: Oleg Gekman – Shutterstock.com)

Lidschatten – zartbunte Varianten liegen im Trend. (Bild: Oleg Gekman – Shutterstock.com)


Tipp: Wichtig bei jedem Farbton auf den Lidern ist, dass er gut verblendet wird. So bezeichnen Visagisten das Anlegen eines weichen Überganges zwischen Lidschattenfarbe und natürlichem Hautton, das mithilfe von Wattestäbchen, Schaumstoffapplikator oder der Fingerspitze geschieht.

Lippen – von nude bis kräftig

Wer sich für Büro und Freizeit stylt, sollte seinen Farbfokus entweder auf die Lippen oder die Augen legen. Wenn der Lidschatten bereits bunt schillert, passt für die Lippen am besten der Nude-Look in dezentem Apricot oder Rosé. Ein Eyecatcher werden die Lippen, wenn sie sich mit dunklen Beerentönen zum Kussmund verwandeln.

Ein kräftiger Rotton steht eigentlich jeder Frau – hier muss vorher nach Hautton entschieden werden, ob eine warme oder kalte Farbnuance das Gesicht besser zum Strahlen bringt. Chocolate und diverse andere Brauntöne sind zwar Trendfarben der Saison, harmonieren allerdings fast ausschliesslich mit dunklen Hauttypen mit olivfarbenem Teint. Wer es gerne ausgefallen mag, kann beispielsweise die Lippenstifte von Made in Sephora nutzen.

Welche Farbe auch gewählt wird, entscheidend ist die Lippenkontur im passenden Ton. Sie verhindert das Auslaufen der Lippenfarbe und modelliert die Form der Konturen.

Akzente setzen

Farbliche Akzente abseits der Lider und Lippen lassen das Gesicht plastischer und frischer erscheinen. Cremerouge in Rosé oder Peach macht schöne Apfelbäckchen, ein Hauch Bronzepuder auf Wangenknochen, Nasenrücken und Stirn wirkt wie ein Überbleibsel vom letzten Sonnenbad. Reflektierender Highlighter am inneren Augenwinkel und unter dem Brauenbogen öffnet den Blick und betont ein schönes Augen-Make-Up.

Ausgefallene Varianten sind mitunter interessant

Make-Up muss nicht jeden Tag klassisch daherkommen – ausgefallene Trends machen Lust auf einen Stilwechsel:

Augenblicke

Die Augen liegen bei ausgefallenen Trends im Fokus der Aufmerksamkeit. Sie werden durch Eyeshadow in Metallictönen, ornamental aufgetragenen Eyeliner oder farbiger Wimperntusche betont. Interessant wirkt Mascara in Blau, Grün und in violetten Farbtönen – entweder solo aufgetragen oder in einem zweiten Auftrag auf die Spitzen der schwarz getuschten Wimpern gesetzt. Metallic muss nicht gleichbedeutend mit Disco sein: Anthrazit und Kupfertöne mit feinen Glimmerpartikeln glitzern so dezent, dass sie auch mit ins Büro dürfen.

Brauenbusiness

Vor zehn Jahren sollte noch jedes Härchen gezupft werden, das wild wuchs – heute geht der Trend zu vollen Brauen. Dazu gibt es spezielle Produkte wie Brow-Mascara und Augenbrauen-Puder; beides mit kleinen Kunsthärchen versetzt, die kahle Stellen in der Braue füllen sollen. Zur exakten Applikation des Puders lassen sich Schablonen nutzen, die den perfekten Brauenbogen erzeugen – exakt symmetrisch auf beiden Seiten. Wer seine eigenen buschigen Brauen nicht mit Farbe nachzeichnen muss, kann Brauenbürstchen, Spray und Stylinggel nutzen. Sie bringen das eigene Haar in den gefälligen Schwung.

Grundsätzliche Tipps

Nicht jeder Frau steht jede Mode – wer einen harmonischen Look erzeugen möchte, sollte auf einige Grundsätze achten:

Farbwahl nach Hauttyp

Visagisten orientieren sich in ihrer Farbwahl am Hautton der betreffenden Dame. Teint, Augen- und Haarfarbe entscheiden, ob jemand ein warmer Sommertyp oder ein kühler Wintertyp ist und welche Make-Up-Farben dementsprechend am besten wirken.

Wer einen schnellen Test machen möchte, braucht zwei Schals bzw. Halstücher: Eines in zartem Rosa, eines in warmen Apricot. Je nachdem, welches der Textilien das ungeschminkte Gesicht optisch mehr zum Strahlen bringt, gibt die grobe Farborientierung vor: Rosa-Typen stehen alle blaustichigen Farbtöne wie z.B. Beere, Azur und Pink. Apricot-Typen sollten warme Töne wie Pfirsich, Koralle und Toffee bevorzugen.

Die gute Basis

Die Foundation ist dazu bestimmt, Hautunregelmässigkeiten auszugleichen, ohne selbst gesehen zu werden. Sie sollte exakt in der eigenen Hautfarbe gewählt werden, am besten ein klein wenig heller. Ein gutes Testareal bietet die zarte Haut auf der Innenseite des Unterarmes.

Grössere Unreinheiten und starke Augenringe werden vor dem Auftragen der Foundation mit dem passenden Concealer oder einem farbigen Korrektor kaschiert. Viel hilft in diesem Fall nicht viel: Dicke Schichten Make-Up sorgen für einen maskenhaften Teint und lassen das Gesicht eher älter wirken als frisch.



Fazit

Es lohnt sich herauszufinden, ob kühle oder warme Farbtöne besser mit der eigenen Haut harmonieren – wenn nötig durch eine Beratung beim Visagisten. Anschliessend eröffnet sich ein vielfältiges Farbspektrum, das vom Disco-Look bis hin zum natürlichen Make-Up alles bietet. Ob eine Farbe mädchenhaft-romantisch wirkt oder einen Hauch von Vamp versprüht, liegt schliesslich nicht an der Nuance selbst, sondern am zarten oder kräftigen Einsatz von Pinseln und Stiften.

 

Artikelbild: © dexailo – fotolia.com

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