Falsche Schuhe, keine Kondition, nicht aufgewärmt – 5 Anfängerfehler, die Jogging-Neulinge begehen können

16.06.2014 |  Von  |  Fitness, Fusspflege
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Falsche Schuhe, keine Kondition, nicht aufgewärmt – 5 Anfängerfehler, die Jogging-Neulinge begehen können
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Joggen hält fit, macht den Kopf frei, und ganz nebenbei werden je nach Körpergewicht und Länge der Strecke noch um die 250 Kalorien in einer halben Stunde verbraucht. Doch bevor Anfänger die Beine in die Hand nehmen, sollten sie zunächst einige Tipps beherzigen, so dass ein effektives Laufen ohne Verletzungen gewährleistet werden kann. Hier sind daher die fünf Kardinalfehler beim Jogging.

1. Die falschen Schuhe



Die richtigen Laufschuhe sind schon die halbe Miete für eine erfolgreiche Jogging-Karriere. Sie müssen nicht übermässig teuer sein, sollten den Fuss aber stützen und die Laufbewegungen abfedern. So kommt es viel seltener zu Verletzungen, die beispielsweise beim Umknicken des Fusses entstehen.

2. Selbstüberschätzung

„Ich laufe jetzt mal los und schaffe auf Anhieb 10 Kilometer in 40 Minuten!“ Wer als Anfänger so hochstapelt, wird oftmals enttäuscht und ist direkt frustriert. Der Körper muss sich auf die neue Belastung erst einstellen. Wichtig ist es daher, langsam zu beginnen und dann das Tempo und die Streckenlänge zu steigern. Am Anfang sind Pausen zwischen den Laufetappen erlaubt.

Auch die Einschätzung, dass ausschliesslich regelmässiges Joggen zu einer Traumfigur führe, ist ein Märchen. Schlanke Menschen können sich zwar durch das Lauftraining fit halten und ihre Figur formen. Wer jedoch überschüssige Pfunde verlieren möchte, muss zusätzlich auch auf eine gesunde Ernährung achten und unter Umständen eine Diät machen sowie zusätzlich ein Krafttraining absolvieren.



3. Gesundheitliche Vorbelastungen

Nicht für jedermann ist Jogging geeignet, denn die Sportart ist anstrengend und fordert Höchstleistungen von Herz, Kreislauf, Muskeln und Gelenken. Besonders stark übergewichtige Menschen sollten daher auf Sportarten wie Schwimmen oder Radfahren zurückgreifen, da diese die Gelenke nicht allzu sehr belasten. Ferner sollte ab einem Alter von 35 Jahren ein Arzt vor dem Lauftraining konsultiert werden.

4. Die falsche Laufstrecke

Es gibt viele Untergründe, auf denen gejoggt werden kann. Nicht alle sind jedoch ideal für Anfänger geeignet. Auf Sand oder Schotterwegen ist besonders viel Anstrengung notwendig, da der Fuss in den Boden einsinkt. Auf Asphalt besteht diese Gefahr nicht, jedoch wird hier der Fuss nicht optimal gedämpft. Der harte Untergrund ist eher für Profis angemessen, die auf Zeit laufen und so besonders schnell sein müssen. Beginner können am besten auf Waldwegen ohne Schottersteine joggen. Auf diesen Naturpfaden ist jedoch genaustens auf Unebenheiten, Wurzeln und Stöcke zu achten.

5. Ohne Stretching direkt loslaufen

Die Muskeln müssen vor dem Laufen zunächst beispielsweise durch Stretching aufgewärmt werden. Ansonsten droht der Muskelkater am nächsten Tag. Im schlimmsten Fall kommt es sogar zu Bänderdehnungen oder -rissen.



 

Oberstes Bild: © Annette Shaff – Shutterstock.com



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