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Einflüsse von Ozon und Feinstaub auf den Teint und möglicher Schutz

21.11.2016 |  Von  |  News

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Erhöhte Feinstaub- und Ozonwerte gehören zu den negativen Begleiterscheinungen der modernen Industriegesellschaft. Trotz mancher Bemühungen, die Belastung zu reduzieren und zu begrenzen, ganz ausschalten lässt sie sich nicht.

Sowohl Feinstaub als auch Ozon sind Reizstoffe für den Körper und machen sich vor allem dort bemerkbar, wo sie als erstes ankommen, auf der Haut. Besonders betroffen sind natürlich die Hautparttien, die üblicherweise der Luft unmittelbar ausgesetzt sind – Gesicht und Hände. Wir haben daher einmal Hautpflege-Experten befragt, wie sich die Belastung auswirkt und was man tun kann, um sich dagegen zu schützen.

1. Guylaine Le Loarer, Leiterin Forschung und Entwicklung, Börlind

„Die äusseren Faktoren wie Feinstaub, Rauch, Partikel aus dem Strassenverkehr und UV-Strahlen können die Hautalterung beschleunigen. Die Folgen davon sind tiefe Falten, Abnahme der Spannkraft und Elastizität der Haut und Pigmentflecken.“

2. Gabriela Eltester, Chefkosmetikerin und Seminarleiterin, DERMASENCE, P&M Cosmetics

„Durch das Einatmen von Feinstaub und Ozon bilden sich sogenannte freie Radikale im Körper. Dies sind aggressive Sauerstoffverbindungen, die bei einer vermehrten Bildung sogenannten oxidativen Stress verursachen, was zu einer nachhaltigen Hautschädigung führen kann und die Haut schneller altern lässt.

Antioxidantien sind Stoffe, die eine grosse Bedeutung für die Inaktivierung der freien Radikale haben und deren Anzahl reduzieren. Deshalb haben sie einen hohen Stellenwert in Hautpflegeprodukten, um schützend auf die Immunzellen der Haut einzuwirken. Zusätzlich lässt sich oxidativer Stress mit gezielten Ruhepausen, ausgewogener Ernährung und der Vermeidung von hoher UV-Belastung reduzieren.

Eine Hautpflege mit einem hohen Anteil an Antioxidantien und schützenden Eigenschaften für die Immunzellen der Haut ist ratsam. Viele Hautpflegeprodukte von DERMASENCE enthalten Antioxidantien als Fänger freier Radikale wie die Vitamine A, C und E und Sanddornfruchtextrakt.“

3. Sabine Kästner, Beauty- und Naturkosmetikexpertin, Lavera

„Die Haut ist unser grösstes Organ und ein wahres Multitalent. Als Sinnesorgan, Klimaanlage oder Schutzmantel hat sie jeden Tag Höchstleistungen zu vollbringen. Der Ansatz einer natürlichen Schönheitspflege ist es, die Haut zu schützen und ihren Schutzmantel (Hydro-Lipidmantel) aktiv zu unterstützen. Ist dieser intakt, verliert die Haut weniger Feuchtigkeit.

lavera Naturkosmetik verwendet in den selbst entwickelten Pflegeformeln hochwertige Bio-Öle z. B. aus Mandeln, Oliven oder Sheabutter, die von der Haut besonders gut aufgenommen werden können, pflegen und der Haut einen dünnen Schutzfilm schenken. Natürliche Mineralien schützen zudem vor UV Licht und sind in Sonnenschutzprodukten, der 8in1 Colour Correction LSF 6 oder dem Natur-Make-up enthalten.“

4. Dr. Michaela Arens-Corell, Leiterin der medizinisch-wissenschaftlichen Abteilung, Sebapharma

„Unsere Haut unterliegt neben der intrinsischen (sog. biologischen) Hautalterung auch den lebenslang einwirkenden Umweltprozessen, die ihrerseits zu spezifischen Veränderungen im Laufe des Lebens führen (sog. extrinsische Hautalterung). Zu diesen extrinsischen Einflüssen zählen v. a. UV-Strahlung und Tabakrauch. Gleichzeitig scheinen aber auch Infrarotstrahlung, Ozon und andere Umweltnoxen wie Feinstaub die extrinsische Hautalterung und dadurch Elastizitätsverlust, Faltenbildung, Verfärbung und Pigmentverschiebungen wesentlich zu beschleunigen.

Für den Schutz, die Behandlung, die Aktivierung und Pflege der alternden Haut eignen sich folgende Inhaltsstoffe: UV-Filter, Moisturizer (z. B. Urea, Hyaluronsäure, Glycerin), Retinoide, Antioxidanzien (z. B. Vitamin C, Vitamin E, Coenzym Q10) sowie antioxidativ wirkende Botanicals (z. B. Centella Asiatica), Gewebeaktivatoren der Zellen von Epidermis und Dermis sowie Stoffe, die Abläufe in der extrazellulären Matrix optimieren (z. B. Phytopeptide). Eine Stabilisierung der Barrierefunktion gegen das Eindringen von Schadstoffen in die Haut durch Pflege mit dem hautphysiologischen pH-Wert 5.5 unterstützt die Schutzwirkung.“

 

Artikel von: beautypress.de / webportalis PR Network GmbH & Co. KG
Artikelbild: © Juta – shutterstock.com

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