Ein Beauty-Geheimnis aus drei Buchstaben

13.06.2014 |  Von  |  Allgemein
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Ein Beauty-Geheimnis aus drei Buchstaben
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Quälende Stunden auf dem Laufband, Joggen im strömenden Regen oder Fitness in einem überfüllten Kurs. All dies führt zwar zur Verbrennung von Kalorien, jedoch macht das Abnehmen und Figurformen so nicht wirklich Spass. Dabei könnte alles so einfach sein, denn das beste und erfüllendste Trainingsprogramm findet zumeist im eigenen Bett statt.

Beim Sex werden einige Kalorien verbraucht. Jedoch fanden Wissenschaftler der Universität Québec in Kanada heraus, dass der Kalorienverbrauch nicht mit dem von Sportarten wie Joggen vergleichbar ist. So verliere eine Frau zwischen 18 und 35 beim 30-minütigen Joggen durchschnittlich 231 Kalorien. Beim Sex jedoch nur etwa 69.



Wer richtig abnehmen möchte, sollte also laufen, schwimmen oder vielleicht die neue Trainingsmethode Balance Swing ausprobieren. Dennoch kann Sex zum kleinen Fitness-Work-out werden, wenn er mindestens eine halbe Stunde ausgeübt und die richtige Stellung eingenommen wird.

Für Frauen eignet sich dafür vor allem die Reiterstellung, da sie so der aktivere Part sind. Hierbei werden an erster Stelle die Oberschenkel und der Po trainiert. Wenn beide Partner Kalorien verbrauchen möchten, ist eine Stellung im Stehen zu empfehlen, bei der der Mann die Frau hochhebt. So spannt er seine Armmuskeln an und seine Partnerin gerät dadurch ins Schwitzen, dass sie sich an ihm festhalten muss.

Glückshormone gefällig?

Sex ist aber vor allem gut für die Seele, da er ein echter Glücksbringer ist. Die Sexualhormone Testosteron und Östrogen sorgen zunächst dafür, dass die Partner sexuell erregt werden können. Durch Stimulationen wie Streicheln, Küssen, Oralverkehr etc. wird auch die Ausschüttung des Botenstoffes Dopamin angeregt. Dieser führt zu Euphorie und dazu, dass das Liebesspiel unbedingt weitergehen soll. Darüber hinaus hemmt Dopamin vor dem Orgasmus das Hormon Prolaktin, das für die sexuelle Erregung nicht förderlich ist. Nach dem Orgasmus lässt Prolaktin jedoch ein Gefühl des Zufriedenseins aufkommen.

Durch den erhöhten Dopaminfluss wird Prolaktin zwar gehemmt, die Ausschüttung von Oxytocin jedoch gefördert. Dieses Hormon vermittelt ein Gefühl der Verbundenheit und des Vertrauens. Neben Dopamin steigt auch der Spiegel des Neurotransmitters Serotonin, der im Volksmund als „Glückshormon“ bekannt ist, an. Serotonin vermittelt ein Gefühl der guten Laune, macht innerlich ruhig und optimistisch. Für eine erhöhte Herzrate sorgt dann noch Adrenalin, das auch die Fettverbrennung anregt.

Durch die Ausschüttung von Botenstoffen wird ausserdem psychischer Druck abgebaut, da das Stresshormon Kortisol verringert wird. Oxytocin gilt zudem als echter Stresskiller. Ausgeglichenheit stellt sich ein. Daneben kann Sex auch ein Kick für das Selbstwertgefühl sein, wenn sich die Partner gegenseitig begehren und kleine vermeintliche Problemzonen gar nicht wahrgenommen werden bzw. völlig egal sind.



 

Oberstes Bild: © g-stockstudio – Shutterstock.com


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