Do it yourself oder doch lieber zum Profi?

11.08.2014 |  Von  |  Allgemein
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Do it yourself oder doch lieber zum Profi?
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Ob Strähnchen färben, Enthaarung oder Maniküre: Immer wieder stellt sich die Frage, ob das „Frau“ selbst ordentlich hinbekommt oder ob es nicht sinnvoller ist, zum Profi zu gehen. Wir haben recherchiert und verraten Ihnen, was in welchem Fall das Beste ist.

Sie wollen Zeit oder Geld, manchmal auch beides einsparen: Unbestritten lassen sich zu Hause eine Reihe unterschiedlichster Beauty-Anwendungen selbst erledigen. Wichtig ist dabei grundsätzlich, dass alle benötigten Utensilien und ein wenig Geschick vorhanden sind. Manches sollten Sie allerdings der Erfahrung eines ausgebildeten Beauty-Experten anvertrauen. Lesen Sie selbst!



Maniküre

Selbst machen: Jede Frau beherrscht das Abc der kleinen Maniküre. Ein Schwachpunkt ist dabei oft die Nagelhaut. Sofern Sie jedoch Nagelöl auftragen, dieses einige Minuten einwirken lassen, funktioniert auch die Nagelhautpflege unkompliziert. Zudem schleust Nagelöl hochwertige Nährstoffe ins Nagelbett, sodass es gesund und gepflegt aussieht. Beim Lackieren mindestens zwei Schichten, zügig hintereinanderweg, auftragen. Perfekt!

Beim Profi: Dennoch, den letzten professionellen Schliff erhalten Ihre Nägel in einem Kosmetik- oder Nagelstudio. Wer viel Wert auf gepflegte Hände und Nägel legt, sollte daher etwa alle sechs bis acht Wochen einen Experten aufsuchen.

Pediküre



Selbst machen: In Sachen Pediküre lässt sich in den eigenen vier Wänden vor allem jede Menge Vorarbeit leisten. Damit die Haut nicht so rasch verhornt, sollten Sie Ihre Füsse möglichst täglich eincremen. Zudem wirken Fussbäder mit Natron oder speziellen podologischen Zusätzen desodorierend und erfrischend. Zeigt sich trotz aller Vorsicht doch Hornhaut, können Sie diese mittels eines Fusspeelings, Bimssteins und einer feinen (!) Hornhautfeile entfernen. Um das Einwachsen der Fussnägel sicher zu verhindern, sollten diese ausschliesslich in einer sanften Rundung, die zu den Seiten hin gerade ausläuft, geschnitten werden.

Beim Profi: Gegen Hornhaut, Schwielen, Hühneraugen & Co. setzen Experten auf spezielle Präparate und Fräser. Problemfüssen sollten Sie möglichst alle acht Wochen eine professionelle Pediküre gönnen. Ansonsten reicht es, zwei bis drei Mal im Jahr eine Fusspflegepraxis zu besuchen.

Haarentfernung

Selbst machen: Sicherlich haben Sie Ihre Lieblingsmethode längst gefunden. Epilieren, Rasieren, Zuckern, Wachsen: Ihre Haut weiss genau, was ihr guttut. Fühlt sie sich nach der Behandlung regelmässig spröde und trocken an, sollten Sie über einen Wechsel der Haarentfernungsmethode nachdenken. Der Handel bietet heute eine Vielzahl hoch professioneller Geräte für den Hausgebrauch an. Ob also Epilierer mit Rasieraufsatz und Licht oder
IPL-Blitzlichtapparate: Für jede Methode, jede Geschicklichkeitsstufe und jeden Geldbeutel findet sich das passende Gerät.

Beim Profi: Studios machen alles – schnell, gründlich und möglichst schonend. Auch Laserbehandlungen sind hier möglich und die jeweilige Prozedur der Haarentfernung ist weit weniger schmerzhaft als zu Hause. So kennt der Profi genau den Winkel, in dem der Wachsstreifen an bestimmten Körperstellen abgezogen werden muss. Auch ILP-Behandlungen sind im Schönheitssalon mit weniger Risiken behaftet und darüber hinaus effektiver, weil das dort zum Einsatz kommende Licht mehr Energie besitzt.

Augenbrauen stylen

Selbst machen: Vorsicht ist angesagt! Schnell sind die Brauen zu schmal oder unsymmetrisch. Praktisch erweisen sich spezielle Schablonen aus dem Fachgeschäft, anhand deren Vorgaben das In-Form-Zupfen mit ausreichend Geschick sehr gut gelingt.

Beim Profi: Mitarbeiter sogenannter Brow-Bars vermessen jede Augenbraue und trimmen sie bei Bedarf mit der Schere in Form. Der Stylist entfernt mit vorgewärmtem Wachs feinsten Flaum, und spezielle Cremes und Öle schützen die empfindliche Haut. In Brow-Bars erfolgt das Zupfen der Augenbrauen aufgrund jahrelanger Übung und perfekter Technik der Profis beinahe schmerzlos.

Haare färben



Selbst machen: Beim eigenhändigen Färben der Haare lässt sich das meiste Geld sparen. Produkte für den Hausgebrauch sind dabei vergleichsweise preisgünstig. Während die Farbe einwirkt, können Sie sogar Ihren Haushalt erledigen. Der Nachteil: Oft sieht das Ergebnis nicht einheitlich aus. Deshalb sollten Sie Experimente oder eine komplette Typveränderung besser dem Coiffeur Ihres Vertrauens überlassen.

Beim Profi: Nicht nur die Farbe wird gleichmässiger. Ein Coiffeur hat es auch gelernt, mit Nuancen zu spielen oder Reflexe einzuarbeiten. Frauen, die sich über graue Ansätze ärgern, werden daher über das Ergebnis einer preiswerten Ansatz-Farbbehandlung verblüfft sein. Weiche Übergänge lassen das Haar natürlich und frisch aussehen.

Fruchtsäurepeeling

Selbst machen: Das Hautbild wird zarter, Pigmentflecken verblassen. Doch Achtung! Solch ein Peeling ist nichts für Anfänger! Sie sollten Ihre Haut sehr gut kennen und genau wissen, welche Fruchtsäure in welcher Dosierung die richtige ist. Die meisten Apotheken (http://newsbloggers.ch/2012/04/19/dr-google-der-arzt-dem-frauen-besser-nicht-vertrauen-sollten/) führen entsprechende Fruchtsäure-Präparate für den Hausgebrauch, warnen jedoch ausdrücklich vor Hautreizungen.



Beim Profi: Frauen, die auf Nummer sicher gehen möchten, suchen einen speziellen Salon oder eine Hautarztpraxis auf. Hier gibt’s hochprozentige Produkte in Verbindung mit jeder Menge Beratung bei garantiert sachgerechter Behandlung.

Selbstbräuner

Selbst machen: Obwohl die Ferien am Strand noch in weiter Ferne liegen (http://reiseziele.ch/mallorca-als-reiseziel-darum-ist-die-baleareninsel-so-beliebt/), wünschen Sie sich einen sanft gebräunten Teint. Mit Selbstbräunern eigentlich kein Problem, sofern Sie folgende Tipps beherzigen:

  1. Einen Tag vor der Anwendung mit einem Selbstbräuner machen Sie ein Ganzkörper-Peeling.
  2. Bevor Sie das Selbstbräuner-Produkt auftragen, decken Sie alle verhornten Stellen (Ellenbogen, Knie, Fersen) mit ein wenig Bodylotion ab.
  3. Überschüssig aufgetragenen Selbstbräuner tupfen Sie umgehend mit einem Papiertuch wieder ab.
  4. Haaransatz und Augenbrauen sparen Sie zunächst aus, um die Übergänge dann sanft zu verwischen.
  5. Falls Ihnen das Ergebnis nicht gefällt, weil die Farbe eher wie rötliche Erde anstatt cappuccinobraun aussieht, peelen Sie nochmals. Das lässt die Farbe verblassen.

Beim Profi: Eine Selbstbräuner-Dusche, auch Tanning genannt, geht ultraschnell und liefert perfekte Ergebnisse. Einfach unschlagbar!



 

Oberstes Bild: © Valua Vitaly – Shutterstock.com

Über Kerstin Birke

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