Die praktische Ergänzung zum Rasierer – der Nasenhaartrimmer

22.11.2014 |  Von  |  Allgemein
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Die praktische Ergänzung zum Rasierer – der Nasenhaartrimmer
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Beim Älterwerden treten nicht immer willkommene Begleiterscheinungen auf. Besonders bei Männern macht sich zunehmend stärkerer Haarwuchs in den Nasenhöhlen oder den Ohren bemerkbar. Meist stört sie das weniger, und doch macht es einen eher ungepflegten Eindruck, wenn die Haare dem Gegenüber unwillkürlich ins Auge fallen. Für diese schwer erreichbaren Stellen bieten sich Nasenhaartrimmer an.

Im Prinzip handelt es sich um Rasierer im Mini-Format. Sie besitzen einen wesentlich kleineren Klingenkopf, der auf einem handlichen Gestell angebracht ist. Durch den kleinen, in der Regel rundlich geformten Scherkopf können auch schwierig zugängliche Körperöffnungen wie Nasenlöcher oder Ohren viel besser erreicht werden. Rund um die Klinge befindet sich ein Schutz, sodass die Haut an diesen Stellen nicht verletzt wird.



Der Nasenhaartrimmer schneidet die Haare immer kurz über der Wurzel. Sie werden also in der Regel so stark gestutzt, dass sie einerseits nicht mehr aus der Nase herausragen können und andererseits so kurz sind, dass eine regelmässige einfache Rasur aller ein bis zwei Wochen absolut ausreichend sein sollte. Letzteres ist natürlich vom individuellen Tempo des Haarwuchses abhängig. Es gibt verschiedene Modelle, deren Klingen wahlweise aus Stahl, Titan, Edelstahl oder Keramik bestehen. Aufgrund der praktischen und minimalistischen Konstruktion und der verhältnismässig kleinen Klingen brauchen diese Geräte auch nur wenig Strom.

Anders als beim Zupfen mit der Pinzette werden die Nasenhaare mittels des Trimmers absolut schmerzfrei entfernt. Da die Wurzel gar nicht berührt wird, wachsen die Haare zwar nach, die Behandlung ist dafür aber schonend. Unter allen möglichen Methoden, störende Haare in Nase oder Ohren zu entfernen, ist diejenige mit einem Nasenhaartrimmer unter Garantie die einfachste und angenehmste Alternative. Die kleinen Geräte sind mitunter schon zu einem Preis von rund zehn Franken zu haben. Teurere Modelle umfassen meist zusätzliches, verschiedenes Zubehör oder besitzen unterschiedliche Rasier-Modi.

Der Nasenhaartrimmer empfiehlt sich für Männer mit starkem Haarwuchs in der Nase oder den Ohren. (Bild: Sunabesyou / Shutterstock.com)

Der Nasenhaartrimmer empfiehlt sich für Männer mit starkem Haarwuchs in der Nase oder den Ohren. (Bild: Sunabesyou / Shutterstock.com)

Wie nutzt man einen Nasenhaartrimmer?



Selbst wenn es etwas rabiat klingt, die Anwendung ist in der Realität absolut unproblematisch: das Gerät wird einfach in die Nase eingeführt. Zu beachten ist lediglich, dass die Batterien zu Beginn unbedingt voll aufgeladen sein sollten, damit die Haare auch wirklich gründlich entfernt werden. Ausserdem sollte die Nase trocken sein. Im Zweifelsfall lohnt es sich also, vor der Benutzung des Trimmers noch einmal ein Taschentuch zur Hand zu nehmen.



Auf gute und helle Beleuchtung sollte Wert gelegt werden, denn sie ist die Grundlage für eine saubere Arbeit. Sehr feine oder helle Haare in der Nase können nur unter starkem Licht auch wirklich wahrgenommen werden. Beugen Sie Ihren Kopf idealerweise ein Stück weit nach hinten, damit Sie im Spiegel einen direkten Blick in die Nasenöffnungen haben und die dunklen Haare gegebenenfalls angeleuchtet werden. Wie bei allen Rasierern gilt auch hier die Grundregel: Die Klingen sollten möglichst frisch und keinesfalls abgenutzt sein! Auch empfiehlt es sich, den Trimmer vorher noch einmal zu reinigen. Dies funktioniert mitunter auch durch ein starkes Auspusten des Klingenkopfes.



Nach dieser Vorbereitung wird nun der Rasierer langsam in kreisenden Bewegungen durch die Nase geführt. Dabei sollten die Nasenwände idealerweise nur sehr leicht oder gar nicht berührt werden. Je nachdem, ob die Klingen durch einen zusätzlichen Schutz verdeckt sind, ist vorsichtiger Umgang geboten. Auf Gründlichkeit kommt es beim Trimmen der Nasenhaare mit einem geeigneten Gerät übrigens nicht unbedingt an, denn es sollten nur so viele Haare entfernt werden, wie optisch gewünscht ist. Die Haare in der Nase dienen nämlich als natürliches Filtersystem, wodurch verhindert wird, dass schädliche Partikel aus der Luft über diesen Atemweg in die inneren Organe gelangen.

Trimmer reinigen und aufladen

Unmittelbar nach der Rasur sollten Sie das Gerät reinigen. Dabei empfiehlt es sich, den Nasenhaartrimmer ganz einfach kräftig auszupusten. Die meisten Haare werden sich schon dadurch lösen. Nur einige Geräte erlauben auch die Reinigung mit Wasser. Wenn dies möglich ist, wird der Scherkopf unter fliessendes Wasser gehalten, sodass durch den  Druck des Strahls die Haare aus den Klingen herausgedrückt werden. Bevor Sie den Trimmer aber mit Wasser in Berührung bringen, vergewissern Sie sich, dass eine derartige Reinigung vom Hersteller angegeben wird.

Ist eine feuchte Reinigung nicht möglich, können die Haare im Scherkopf mit einem einfachen Pinsel sacht entfernt werden. Er sollte stabile und feste Borsten besitzen, die den Klingenkopf nicht beschädigen oder zerkratzen. Zugleich wird damit auch verhindert, dass sich die Pinselhaare selbst in dem Kopf verfangen. Falls nötig, wird das Gerät nach der  Reinigung direkt wieder für seinen nächsten Einsatz aufgeladen.

Viele derartige Trimmer funktionieren dank wieder aufladbarer Akkus. Sehr selten arbeiten Modelle wahlweise über Stromkabel oder mit austauschbaren Batterien. Da die Geräte sehr wenig Strom verbrauchen, müssen die Batterien nur circa alle sechs bis zwölf Monate einmal ausgetauscht werden. Der Nasenhaartrimmer wird so auch in Zukunft anstandslos seinen Dienst verrichten.




 

Oberstes Bild: © StockPhotosArt – Shutterstock.com


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