Die Modewelt sieht schwarz(weiss)

03.05.2016 |  Von  |  Mode
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Die Modewelt sieht schwarz(weiss)
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Ein Trend kommt und geht – ein Klassiker hingegen bleibt. War eben noch dunkles Marsala im Trend, dann süsse Pastelltöne, schliesslich leuchtendes Königsblau… und welche Töne passen eigentlich zum derzeit angesagten Farbtrend?

Mit zwei zeitlosen Klassikern liegt man dagegen immer richtig: Schwarz und Weiss kommen nie aus der Mode. Und miteinander kombiniert ergeben die beiden „Nichtfarben“ – einfarbig oder mit grafischen Formen – einen interessanten Kontrast.

Kombinationskünstler

Bei Schwarz und Weiss steht fest: Diese Kombination funktioniert immer! Das Zusammenstellen des Outfits und das Abwägen, ob die Farben der Teile wohl zueinander passen, erübrigt sich dadurch. Dabei ist der Kontrast an sich schon spannend – was nicht bedeutet, dass im Gegenzug nicht auf einen knalligen Lippenstift, Nagellack oder Accessoires gesetzt werden kann.

Die Kombination aus einfarbigen schwarzen und weissen Teilen ist dabei lässig, klassisch-chic – und passt nicht nur zum Business-Termin. Röcke oder Hosen in Schwarz verschlanken zudem die Beine optisch, passend dazu hält sich dann das Oberteil, das dann gerne etwas weiter geschnitten sein darf, in Weiss und wird zum Teil oder gänzlich in den Bund gesteckt.

Interessant wird eine weisse Bluse wiederum durch eine Knopfleiste und einen Ausschnitt oder Kragen in Schwarz, während ein Marine-Shirt mit modischen Querstreifen nicht nur zur Blue Jeans, sondern sogar zu Blümchenshorts passt. Und ein weisses Kleid muss in den wärmeren Monaten nicht ausschliesslich mit sommerlich-hellen Pastellfarben kombiniert werden, sondern wird durch Schuhe, Tasche und vielleicht sogar einen Hut in Schwarz zum modemutigen Outfit.



Muster mit Formen

Wer beim Schwarz-Weiss-Muster nur an ein Schachbrettdesign denkt, hat wohl einen der grossen Trends des Jahres verpasst. Muster mit geometrischen Formen wie Kreisen, Karos, flotten Zick-Zack-Dessins sowie klassischem Hahnentritt oder floralen Ornamenten lassen sich jedoch auch in der kälteren Jahreszeit noch tragen: Die Strickjacke peppt mit angesagtem Hahnentrittmuster jedes einfarbige Outfit auf, die halbtransparente, luftige Mustermix-Bluse lässt sich trendsicher zur schwarzen Lederhose tragen.

Die Branche sieht schwarz(-weiss)

Auf den Fashion Weeks für Herbst und Winter zeigten die Designer, wie man den Schwarz-Weiss-Trend interpretieren kann. Guido Maria Kretschmer setzt für seine elegante Abendmode auf abwechslungsreiche, feine Karomuster, die sich beispielsweise auf einem seidig-fliessenden, bodenlangen Rock wiederfinden, zu dem das Model Pullover und Handtasche in Schwarz sowie eine funkelnde Halskette trägt.

Saint Laurent macht das asymmetrische, tief ausgeschnittene Minikleid in Schwarz mit Zebramuster erst recht zum Hingucker – einziger Farbtupfer sind die tomatenroten Lippen. Bei Bottega Veneta ist ein Hosenanzug mit schwarzen Punkten zu sehen, Valentino muss sich dagegen zwischen den unterschiedlichen geometrischen Formen nicht entscheiden: Hier treffen auf Längs- und Querstreifen mustermutige Karo- und Dreiecksmuster.

Emilio Pucci erinnert mit seinem psychedelischen Minikleid mit passenden Stiefeln an die Sixties, Céline taucht den knielangen, leicht kastigen Mantel in klassisches Zebramuster. Isabel Marant zeigt dafür, wie man einen Trend des Sommers – lange Hosen mit schwarzweissem Muster – im Herbst trägt: Die Skinny Pants werden hier mit schmalem schwarzen Gürtel tailliert, ein enger Pullover und Boots in Schwarz sowie straff zurückgenommenes Haar lassen sie im Mittelpunkt stehen.

Beim Shopping der trendigen Teile gibt es keinen Grund zu zögern: Die Black&White-Klassiker, gerade diejenigen mit geometrischen, klaren Formen, kommen so schnell nicht aus der Mode. Und auf den Fashion Weeks für Frühling-Sommer 2016 deutete sich schon an, dass der Trend auch nächstes Jahr noch nicht zu Ende ist: Lena Hoschek verzierte ihre femininen Kleider mit floralen Ornamenten, Pearly Wong wurde bei seinen Minikleidern mit wildem Muster richtig kreativ. Schwarzweiss-Sehen ist also auch in der kommenden Saison durchaus erwünscht.

 

Artikel von: fashionpress.de
Artikelbild: © Kiselev Andrey Valerevich – Shutterstock.com

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