Die Geheimnisse der Make-up-Artists – einfache Make-up-Tipps für jeden Tag

11.07.2017 |  Von  |  Make-Up
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Die Geheimnisse der Make-up-Artists – einfache Make-up-Tipps für jeden Tag
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Makellose Haut, ein rosiger Teint, strahlende Augen und ein verführerischer Mund: So sollte das perfekte Make-up aussehen. Mit einfachen Make-up-Tipps kannst du dich jeden Tag perfekt in Szene setzen. Make-up-Artists verraten ihre kleinen, effektiven Tricks.

Die Stars auf den roten Teppichen machen es vor. Sie präsentieren sich immer perfekt geschminkt, wirken stets fit und ausgeruht, erscheinen anmutig, stilvoll, sexy und elegant. Das Schminkergebnis vor dem heimischen Spiegel sieht meist anders aus und weicht deutlich vom grazilen Erscheinungsbild der grossen und kleinen Promis ab.

Doch eigentlich ist es gar nicht so schwer, sich perfekt zu schminken, wenn du einige Make-up-Tipps berücksichtigst. Dabei geht es nicht nur um ein glamouröses Styling für besondere Anlässe; die kleinen Geheimnisse der Make-up-Artists sind auch für ein alltagstaugliches Make-up anwendbar.

Bevor du anfängst, dich zu schminken, solltest du einige Vorbereitungen treffen. Hierzu gehört, dass du dein Gesicht gründlich reinigst, damit deine Haut durch die im Anschluss verwendeten Kosmetikprodukte nicht belastet wird und sich dein Make-up optimal auftragen lässt.

Make-up-Tipps zur Vorbereitung des Gesichts

Bevor du also deine dekorative Kosmetik aufträgst, solltest du dein Gesicht säubern und mit wertvollen Nährstoffen versorgen. Gehe bei der Reinigung am besten folgendermassen vor:

  • Trage ein Reinigungsöl oder eine Reinigungsmilch auf dein Gesicht auf.
  • Nimm das Öl oder die Milch mit einem trockenen Kosmetiktuch oder Abschmink-Pads rückstandslos ab.
  • Zur Klärung der Haut empfiehlt sich das Auftragen eines Gesichtswassers.
  • Im Anschluss eine Tagespflegecreme mit Vitaminen und Mineralstoffen dünn auftragen, die Creme sollte auf deinen Hauttyp abgestimmt sein und nicht fetten.
  • Für die Augen verwendest du am besten eine spezielle Augencreme.
  • Cremes vor dem Schminken gut einziehen lassen.

Bevor du also deine dekorative Kosmetik aufträgst, solltest du dein Gesicht säubern und mit wertvollen Nährstoffen versorgen. (Bild: © Subbotina Anna - shutterstock.com)

Bevor du also deine dekorative Kosmetik aufträgst, solltest du dein Gesicht säubern und mit wertvollen Nährstoffen versorgen. (Bild: © Subbotina Anna – shutterstock.com)


So bist du optimal vorbereitet, deine Haut ist gut gesättigt und du kannst beginnen, dich zu schminken. Lege dir alle Utensilien bereit und beginne nun mit deiner Grundierung. Sie ist die Basis für alle kommenden Arbeitsschritte und damit für das Endergebnis. Ist die Grundierung unsauber gearbeitet, so wird das Resultat verfälscht oder es misslingt gänzlich. Nimm dir also Zeit, um dein Make-up perfekt aufzutragen.

Make-up-Tipps für die perfekte Grundierung

Das eigentliche Make-up, also die Foundation, ist entscheidend dafür verantwortlich, wie das Ergebnis letztendlich wird. Werden hier Fehler gemacht, nutzt auch die Farbe auf den Augen und Lippen nichts. Mit Make-up kannst du dein Gesicht gezielt akzentuieren, deine Vorteile betonen und kleine Unregelmässigkeiten ausgleichen.


Mit Make-up kannst du dein Gesicht gezielt akzentuieren. (Bild: © Valua Vitaly - shutterstock.com)

Mit Make-up kannst du dein Gesicht gezielt akzentuieren. (Bild: © Valua Vitaly – shutterstock.com)


Make-up-Tipps vom Make-up-Artist: Es gibt Foundations in verschiedenen Variationen. Sie unterscheiden sich in den Texturen. So sind Make-ups entweder flüssig, in Puderform, als Mousse oder kompakte Creme erhältlich. Puder- oder Mousse-Make-up empfiehlt sich besonders für fettige Haut, da diese Foundations gleichzeitig mattieren. Flüssiges oder cremiges Make-up spendet zusätzlich Feuchtigkeit und eignet sich daher sehr gut für normale bis trockene Haut.

Für eine optimale Grundierung benötigst du:

  • eine Foundation, die deinem eigenen Hautton entspricht
  • eine dunklere Foundation
  • optional noch eine hellere Foundation
  • zwei Make-up-Pinsel
  • einen weiteren Pinsel oder ein Kosmetikschwämmchen zum Verblenden.

Am besten arbeitest du für ein alltagstaugliches Make-up mit zwei verschiedenen Foundations; eine in einem Ton, der perfekt auf deinen Hautton abgestimmt ist, und eine, die einen bis zwei Töne dunkler ist. Make-up-Artists arbeiten auch noch mit einer dritten Foundation, die einen bis zwei Töne heller ist. Werden alle drei Grundierungen verwendet, so können noch mehr Effekte erzielt werden. Grundsätzlich müssen die Foundations entsprechend der Gesichtsform aufgetragen werden. Ein rundes Gesicht wird anders geschminkt als ein schmales oder eckiges.


Make-up-Artists arbeiten auch noch mit einer dritten Foundation, die einen bis zwei Töne heller ist. (Bild: © Alliance - fotolia.com)

Make-up-Artists arbeiten auch noch mit einer dritten Foundation, die einen bis zwei Töne heller ist. (Bild: © Alliance – fotolia.com)


Make-up-Tipps vom Make-up-Artist: Helle Make-ups heben bestimmte Gesichtsregionen hervor, dunkle Make-ups stellen Regionen in den Hintergrund. So kannst du bestimmte Gesichtspartien ganz gezielt modellieren.

Wenn du dies bedenkst, kannst du dein Gesicht ganz hervorragend konturieren. Du kannst ein rundes Gesicht schlanker wirken lassen, die Wangenknochen werden bei der Gesichtsform betont und hervorgehoben, die Nase kann optisch verkürzt oder schmaler erscheinen. Mit diesen Make-up-Tipps kannst du dein Gesicht ganz gezielt und gekonnt modellieren, konturieren und akzentuieren. Betone die Partie unter den Wangenknochen dunkler, die Region unter den Augen heller. Auch die T-Zone sollte hell, der obere Teil der Stirn und entlang des unteren Kieferknochens dunkler gearbeitet werden. So entsteht bei jeder Gesichtsform ein harmonisches Bild.

Um die Nase etwas kürzer erscheinen zu lassen, die dunkle Foundation auf den Nasenrücken auftragen; um sie schmaler wirken zu lassen, müssen die Nasenflügel abgedunkelt werden. Dies ist ein einfach umzusetzender Tipp, der die Nase in kürzester Zeit optimiert.



Make-up-Tipps vom Make-up-Artist: Foundations am besten immer mit einem Pinsel auftragen. Creme-Make-up lässt sich auch durchaus mit den Fingern auftragen, jedoch lassen sich die Übergänge nicht sauber verblenden. Das Ergebnis kann schnell fleckig wirken.

Wenn du die Foundations auf die gewünschten Stellen mit einem Make-up-Pinsel aufgetragen hast, dann musst du die Übergänge sauber mit einem weiteren Pinsel oder einem Kosmetikschwämmchen verblenden. Nimm dir besonders für diesen Arbeitsschritt genügend Zeit. Nur wenn die Übergänge zwischen den verschiedenen Farbtönen der Foundations exakt ineinander verlaufen, wird das Gesamtergebnis natürlich und ebenmässig erscheinen. Make-up-Ränder sind ein No-Go und sollten dringend vermieden werden. Damit wäre das Schwierigste geschafft, jetzt geht es nur noch an die Feinheiten und die Farben.

Make-up-Tipps für den geschickten Einsatz eines Concealers

Wenn du mit drei verschiedenen Foundations arbeitest, dann ist ein Concealer nur optional zu verwenden. Verwendest du zwei Make-ups, so kannst du mit einem Concealer noch kleine Feinheiten ausarbeiten. Concealer wird also immer nach der Foundation aufgetragen. Mit ihm lassen sich kleine Schatten und Unebenheiten geschickt kaschieren. Am besten trägst du ihn unter den Augen und auf der T-Zone auf.

Achte gerade beim Concealer auf eine gute Qualität, denn Concealer neigen häufig dazu, die Haut auszutrocknen. Dies betont dann eher kleine Fältchen, und genau das soll ja eigentlich vermieden werden. Auch beim Farbton solltest du darauf achten, dass er auf deinen Hauttyp abgestimmt ist. Zu helle Concealer wirken sehr unnatürlich, zu dunkle machen optisch älter.


Verwendest du zwei Make-ups, so kannst du mit einem Concealer noch kleine Feinheiten ausarbeiten. (Bild: © Robert Przybysz - shutterstock.com)

Verwendest du zwei Make-ups, so kannst du mit einem Concealer noch kleine Feinheiten ausarbeiten. (Bild: © Robert Przybysz – shutterstock.com)


Make-up-Tipps vom Make-up-Artist: Wenn du Foundation oder Concealer kaufen möchtest, dann schau dir die Farbtöne unbedingt im Tageslicht an. Künstliches Licht kann die Nuancen und damit auch das Schminkergebnis verfälschen. Teste die Produkte am besten direkt auf deiner Gesichtshaut. Der Handrücken ist zum Testen ungeeignet. 

Make-up-Tipps für das richtige Rouge

Mit Rouge, auch Blush genannt, werden deine Wangen betont. Es verleiht deinem Gesicht Weiblichkeit und einen persönlichen Charakter. Auch hier spielt der gewählte Farbton eine grosse Rolle, da jede Farbe eine andere Wirkung erzeugt. Für einen natürlichen Look solltest du also das Rouge abgestimmt auf deinen eigenen Hautton auswählen. Allgemein solltest du Rouge immer dezent auftragen. Es soll den Wangen nur einen lebendigen und rosigen Touch verleihen.


Mit Rouge, auch Blush genannt, werden deine Wangen betont. (Bild: © markos86 - shutterstock.com)

Mit Rouge, auch Blush genannt, werden deine Wangen betont. (Bild: © markos86 – shutterstock.com)


Make-up-Tipps vom Make-up-Artist: Helle Hauttypen sollten zu dezenten Pink-, Sand- oder Apricot-Tönen greifen. Für einen dunkleren Hauttyp eignen sich Braun- oder Mauvetöne am besten. Die Farbe Rot sollte grundsätzlich mit Vorsicht verwendet werden, da sie sehr schnell zu künstlich wirken kann. Dies wiederum kann auf einer Party ein toller Effekt sein, für den Alltag ist diese Farbe eher ungeeignet. Passend zum Rouge sollte auch der Lippenstift gewählt werden. Dies solltest du also schon bei der Wahl des Rouges berücksichtigen. 

Make-up-Tipps für das Mattieren mit Puder

Das Make-up inkl. Rouge ist aufgetragen, perfekt verblendet und das Gesicht erscheint konturiert und akzentuiert; dann solltest du es jetzt mit einem transparenten Puder mattieren. Hierfür benutzt du am besten losen Puder, den du mit einem grossen Puderpinsel gleichmässig auf deinem Gesicht verteilst. Der Puder verfälscht keinesfalls das Gesamtergebnis, vielmehr sorgt er dafür, dass das Gesicht nicht glänzt und die Haut besonders ebenmässig erscheint.


Der Puder verfälscht keinesfalls das Gesamtergebnis. (Bild: © Subbotina Anna - shutterstock.com)

Der Puder verfälscht keinesfalls das Gesamtergebnis. (Bild: © Subbotina Anna – shutterstock.com)


Make-up-Tipps vom Make-up-Artist: Ein transparenter oder transluzenter Puder ist nur dann nötig, wenn das Make-up selbst das Gesicht nicht mattiert. Es ist ein zusätzlicher Arbeitsschritt, der nicht in allen Fällen notwendig ist.

Make-up-Tipps für die Anwendung eines Kajalstifts und den perfekten Schwung beim Eyeliner

Nachdem du deine perfekte Basis geschaffen hast, kannst du nun mit den Details beginnen. Mit einem Kajalstift kannst du deine Augen betonen und zum Strahlen bringen. Zahlreiche Farben stehen dir hier zur Verfügung. Schwarz ist jedoch die am häufigsten verwendete, da sie einen besonders dramatischen Look erzeugt und das Auge zum Leuchten bringt. Einen Kajalstift kannst du vielseitig einsetzen.


Mit einem Kajalstift kannst du deine Augen betonen und zum Strahlen bringen. (Bild: © Alliance - shutterstock.com)

Mit einem Kajalstift kannst du deine Augen betonen und zum Strahlen bringen. (Bild: © Alliance – shutterstock.com)


Make-up-Tipps vom Make-up-Artist: Am häufigsten wird Kajal auf den unteren Lidrand aufgetragen. Alternativ kannst du die Farbe auch unter den unteren Wimpernkranz setzen. Mit einem Kajalstift kannst du auch einen Lidstrich auf das Oberlid ziehen. Eher selten wird der Kajalstrich auch auf den Lidrand des beweglichen Augenlides gesetzt. Dies erfordert sehr viel Übung und Geduld.

Alternativ kannst du für den Lidstrich auf dem Oberlid auch einen Eyeliner verwenden. Dieser steht dir in verschiedenen Variationen zur Verfügung. Du kannst zwischen einem Gel-Eyeliner, der mit einem feinen Pinsel aufgetragen wird, einem Eyeliner-Pen in Stiftform und einem Liquid-Eyeliner in flüssiger Form deinen Favoriten auswählen. Im Gegensatz zum Kajalstift ist ein Eyeliner haltbarer auf dem Lid. Ausserdem kann er wesentlich exakter und mit einer sauberen Spitze am Flic, wie der Schwalbenschwanz auch genannt wird, gesetzt werden. Einen akkuraten Lidstrich zu setzen erfordert etwas Übung.


Im Gegensatz zum Kajalstift ist ein Eyeliner haltbarer auf dem Lid. (Bild: © Mike Laptev - shutterstock.com)

Im Gegensatz zum Kajalstift ist ein Eyeliner haltbarer auf dem Lid. (Bild: © Mike Laptev – shutterstock.com)


Make-up-Tipps vom Make-up-Artist: Wenn du dich mit dem Eyeliner etwas schwer tust, dann versuche es mal mit folgendem Trick. Setze zuerst kleine Punkte auf das Oberlid am Wimpernkranz entlang. Diese Punkte verbindest du dann von einem zum anderen. Um dem Flic den richtigen Schwung zu verleihen, nimm dir einen Stift oder ein sauber zusammengelegtes Taschentuch. Dieses legst du dir als eine Art Lineal vom äusseren Augenwinkel zum äusseren Ende deiner Augenbraue. Auf dieser gedachten Linie soll der Schwalbenschwanz verlaufen. Setze dir auch hier zunächst einen Punkt. 

Hierbei gilt: Je länger du den Flic ziehst, desto dramatischer wird der Effekt. Für den Alltag ist ein dezenter Lidstrich mit einem kürzeren auslaufenden Ende sicherlich praktischer, zu besonderen Anlässen darf es auch schon mal deutlich auffälliger sein. Verbinde nun den neu gesetzten Punkt zum Auge hin mit deinem Lidstrich. Jetzt noch ein wenig die gewünschte Breite und Dicke herausarbeiten und schon bist du fertig.

Du kannst beim Eyeliner sowohl vom inneren Augenwinkel nach aussen arbeiten als auch umgekehrt. Hier gibt es kein Richtig und kein Falsch. Beide Varianten sind praktikabel. Probiere es einfach mal aus, dann wirst du sehen, welche Variante dir mehr liegt. Mit einem perfekten Eyeliner kreierst du einen überaus verführerischen und geheimnisvollen Augenaufschlag.

Make-up-Tipps für den optimalen Lidschatten

Um deinen Augen nun Farbe zu verleihen, kannst du im nächsten Schritt den Lidschatten auftragen. Die Möglichkeiten sind hier nahezu unendlich, da es jede erdenkliche Farbe als Lidschatten gibt. Lidschatten, auch Eyeshadow genannt, gibt es zudem in verschiedenen Texturen. Wähle zwischen matten, glänzenden und glitzernden Farben deine bevorzugten aus.

Im Normalfall solltest du zwei bis vier aufeinander abgestimmte Farben verwenden. So kannst du deine Augen optisch öffnen, sie erstrahlen lassen und gezielt betonen. Achte darauf, dass deine Augenlider gereinigt und fettfrei sind, sonst könnte es passieren, dass der Lidschatten verläuft und sich in der Lidfalte sammelt. Um deine Augen zu mattieren, kannst du als Basis zunächst auch einen transparenten Puder auftragen.


Um deinen Augen nun Farbe zu verleihen, kannst du den Lidschatten auftragen. (Bild: © Maria Ignatenko - shutterstock.com)

Um deinen Augen nun Farbe zu verleihen, kannst du den Lidschatten auftragen. (Bild: © Maria Ignatenko – shutterstock.com)


Make-up-Tipps vom Make-up-Artist: Am besten stimmst du die Lidschatten-Töne auf deine Haut- und deine Haarfarbe ab. Hast du hellere Haare und einen eher hellen Teint, so bist du ein kühler Typ und solltest dementsprechend auch kühlere Farbtöne wir Blau, Grün und Violett-Töne verwenden. Bist du eher ein dunklerer Hauttyp mit einer dunkleren Haarfarbe, dann sind erdig-sandige Brauntöne, gelbe, orangefarbene und Farben von Rosé bis Pink das Richtige für dich. Farben wir Weiss, Grau und Schwarz eignen sich sowohl für helle als auch für dunkle Typen. 

Beginne mit einer hellen Farbe, die du unter die Augenbrauen setzt. Im Anschluss kannst du eine dazu passende, ebenfalls hellere Farbe auf das bewegliche Lid setzen. Damit hast du die perfekte Grundierung für deine Augen. Setze nun eine dunklere Farbe in die Lidfalte. Dies gibt deinen Augen Tiefe und sie wirken grösser. Im letzten Schritt kannst du noch einen weiteren dunkleren Ton in den Augenwinkel setzen. Wichtig ist nun, dass du alle Farben gut verblendest und sie ineinander übergehen lässt. Hierfür verwendest du am besten einen kleinen, sauberen Lidschatten-Pinsel. Es sollten keine Ränder zwischen den einzelnen Farben zu sehen sein.


Smokey Eyes wirken besonders glamourös und elegant (Bild: © starush - fotolia.com)

Smokey Eyes wirken besonders glamourös und elegant (Bild: © starush – fotolia.com)


Make-up-Tipps vom Make-up-Artist: Für die berühmten Smokey Eyes verwendest du einfach Farben von Schwarz bis Weiss in der vorher beschriebenen Weise. Smokey Eyes wirken besonders glamourös und elegant, durchaus auch ein bisschen verrucht. Durch die dunklen Töne leuchten deine Augen regelrecht. Da Smokey Eyes sehr auffällig sind, eignet sich dieser Schminkstil eher für besondere und festliche Anlässe. 


Make-up-Tipps für die richtige Mascara

Jetzt kannst du deine Aufmerksamkeit auf deine Wimpern lenken. Auch sie sollten passend zu deinem Make-up gestylt werden. Um deinen Wimpern einen schönen Schwung zu verleihen, empfiehlt sich zunächst die Verwendung einer Wimpernzange. Achte bei der Anwendung darauf, dass du alle Wimpern erwischst. Besonders bei längeren hängen sie im äusseren Augenwinkel häufig nach unten. Halte die Wimpernzange circa drei bis fünf Sekunden fest gedrückt. Dann löse sie und wiederhole den Vorgang erneut. Jetzt zeigen deine Wimpern eine harmonische, geschwungene Biegung nach oben.


Wenn deine Wimpern den richtigen Schwung haben, kannst du Mascara auftragen. (Bild: © Matlinski - shutterstock.com)

Wenn deine Wimpern den richtigen Schwung haben, kannst du Mascara auftragen. (Bild: © Matlinski – shutterstock.com)


Make-up-Tipps vom Make-up-Artist: Wenn deine Wimpern den richtigen Schwung haben, kannst du Mascara auftragen. Auch Mascara gibt es in verschiedenen Farben, wobei Schwarz am häufigsten verwendet wird. Trage die Mascara vom Ansatz der Wimpern in Richtung Wimpernspitzen auf. Lasse sie gut trocknen, dann trage eine zweite Schicht auf. So werden deine Wimpern gut durchgefärbt. 

Dir stehen auch Mascaras zur Verfügung, die Glitzerpartikel enthalten; diese lassen deine Wimpern dezent funkeln. Die meisten Mascaras verlängern die Wimpern zudem optisch, sodass sie schön dicht und lang erscheinen. Erst mit der Mascara sind die Augen fertig geschminkt.

Make-up-Tipps für den idealen Lipliner

Um dein Make-up zu komplettieren, kannst du jetzt deine Lippen betonen. Sollten sie sehr trocken sein, kannst du zunächst eine Lippenpflege auftragen, um sie geschmeidig und sanft zu machen. Dies ist wichtig, damit der Lippenstift im Anschluss nicht austrocknet oder sogar abblättert.

Die Lippenpflege darf jedoch auch nicht zu fettig sein, da der Lippenstift sonst später schnell schmiert. Solltest du zu viel Pflege aufgetragen haben, dann den Überschuss mit einem Kosmetiktuch abnehmen. Zu jedem Lippenstift gehört auch ein passender Lipliner, der die Lippen stilvoll einrahmt. Dies verhindert das „Auslaufen“ des Lippenstifts und das Absetzen von Farbe in den kleinen Lippenfältchen.


Zu jedem Lippenstift gehört auch ein passender Lipliner, der die Lippen stilvoll einrahmt. (Bild: © Serghei Starus - shutterstock.com)

Zu jedem Lippenstift gehört auch ein passender Lipliner, der die Lippen stilvoll einrahmt. (Bild: © Serghei Starus – shutterstock.com)


Make-up-Tipps vom Make-up-Artist: Der Lipliner sollte immer einen Ton dunkler sein als der Lippenstift. Dies sorgt im Endergebnis dafür, dass die Lippen schön voll wirken. Lipliner muss sehr akkurat aufgetragen werden. Ziehe hierfür die natürlichen Konturen deiner Lippen exakt nach. Achte bei der Oberlippe darauf, dass du den herzförmigen Schwung in der Mitte gut ausarbeitest. Mit Lipliner kannst du auch ein bisschen an deiner Lippenform „schummeln“. Hast du sehr schmale Lippen, so kannst du den Lipliner genau über deiner natürlichen Lippenkontur auftragen. Damit zauberst du deine Lippen optisch etwas grösser. Wenn du hier allerdings übertreibst, wird das Ergebnis sehr unnatürlich. Also am besten immer nur dezent und vorsichtig akzentuieren. 

Make-up-Tipps für den perfekten Lippenstift

Nun zum letzten Schritt – dem Lippenstift. Auch hier findest du im Handel jede erdenkliche Farbe. Stimme deinen Lippenstift wieder auf deinen Hauttyp ab. Deine Lippen sind jetzt in einer passenden Farbe mit einem Lipliner umrandet, also kannst du den Lippenstift auftragen. Auch wenn sich Lippenstift direkt auftragen lässt, solltest du besser einen speziellen Lippenpinsel verwenden. Mit diesem kannst du die Konturen deiner Lippen wesentlich exakter nacharbeiten.

Trage zunächst eine Schicht Lippenstift auf. Nimm ein Kosmetiktuch und drücke es gegen die Lippen. So nimmst du Überschuss ab. Im Anschluss kannst du eine zweite Schicht deines Wunsch-Lippenstifts auftragen. Auch hier wieder ein Kosmetiktuch „küssen“ oder ein zusammengefaltetes Kosmetiktuch zwischen die Lippen nehmen. Um den Lippenstift nun noch zu perfektionieren, solltest du mit einem grossen Puderpinsel ganz leicht mit einem transparenten Puder über die Lippen gehen. Diesen Vorgang nur einmal machen, da der Lippenstift sonst verschmieren könnte. Der Puder macht deinen Lippenstift etwas länger haltbar. So übersteht er auch das eine oder andere Essen. Jetzt sind deine Lippen perfekt geschminkt.


Stimme deinen Lippenstift wieder auf deinen Hauttyp ab. (Bild: © YakobchukOlena - fotolia.com)

Stimme deinen Lippenstift wieder auf deinen Hauttyp ab. (Bild: © YakobchukOlena – fotolia.com)


Make-up-Tipps vom Make-up-Artist: Mehrere dünne Schichten Lippenstift halten besser und länger als eine dicke. Du kannst auch kussechten Lippenstift verwenden, der über viele Stunden hält. Hier wird zunächst der Lippenstift aufgetragen und im Anschluss mit einem klaren, transparenten Versiegler haltbar gemacht. Diese Lippenstifte färben nicht ab und hinterlassen keine Farbspuren an Gläsern oder auf geküssten Wangen.

Nun bist du rundum professionell geschminkt und kannst dich jederzeit und überall perfekt in Szene setzen.



Noch ein paar ergänzende Make-up-Tipps

Für ein optimales Schminkergebnis solltest du einige Dinge beachten:

  • Immer nur entweder die Augen oder die Lippen besonders hervorheben. Werden die Augen stark betont, dann verwende einen eher zurückhaltenden Ton für deine Lippen. Sollen die Lippen in einer dominierenden Farbe erstrahlen, dann trage dezentere Farben auf deine Augen auf. Wird beides sehr stark betont, so wirkt das Ergebnis schnell übertrieben und „überschminkt“. Weniger ist hier mehr.
  • Unabhängig davon, ob du dich dezent oder auffällig schminken möchtest: Achte darauf, dass deine Augenbrauen eine schöne, natürliche und geschwungene Form haben. Zupfe sie bei Bedarf und verleihe ihnen etwas Farbe, die dem natürlichen Farbton entspricht. Bei besonders hellen Augenbrauen kannst du sie auch mit etwas Lidschatten oder einem Augenbrauenstift um eine bis zwei Nuancen abdunkeln. Bürste die Augenbrauen im Anschluss mehrfach, um die Farbe zu verblenden. So wirken sie nicht aufgemalt. Mascara eignet sich nicht für die Augenbrauen, da dies sehr unnatürlich wirkt.
  • Abschminken ist Pflicht! Damit deine Haut sanft und geschmeidig bleibt, solltest du dich unbedingt jeden Abend gründlich abschminken. Reinige das Gesicht gründlich und achte darauf, dass wirklich alle Farbreste entfernt werden. Trage im Anschluss eine sättigende Creme auf und versorge deine Haut über Nacht mit wertvollen Nährstoffen, Mineralien und mit Feuchtigkeit. Tägliches Schminken strapaziert die Haut. Mit dieser Pflegeroutine steht einem täglichen Make-up aber nichts im Wege.

Mit all diesen Make-up-Tipps kannst du deinen Style individuell und täglich neu gestalten. Für das Büro ist ein dezenter Look sicherlich angebrachter als ein glamouröses Make-up. Für die nächste Party kannst du dafür etwas tiefer in den Farbtopf greifen. Sei kreativ und probiere dich einfach aus.

 

Artikelbild: © Monkey Business Images – shutterstock.com

Über Susi Swazyena

Susi Swazyena hat bereits neben ihrem Beruf als freie Fotografin im Jahr 1998 begonnen, nebenbei Artikel für Webseiten und Fachmagazine zu verfassen. Mit ihrem Umzug nach Stuttgart gab sie die Fotografie im Jahr 2011 auf und folgte ihrer Berufung zu schreiben. Seitdem arbeitet sie mit Leidenschaft und viel Engagement als hauptberufliche Texterin. Zu ihren Themenschwerpunkten gehören Beauty, Lifestyle und Reisen. Sie ist selbst ausgebildete Nageldesignerin, Lash-Stylistin und testet regelmässig die neuesten Kosmetikprodukte als Botschafterin für verschiedene Unternehmen.


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