Dehnungsstreifen: Es gibt doch noch Gerechtigkeit!

18.05.2014 |  Von  |  Hautpflege Allgemein
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Dehnungsstreifen: Es gibt doch noch Gerechtigkeit!
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Das Bindegewebe vieler Menschen reagiert auf falsche Ernährung, gravierende Gewichtsschwankungen, Mangel an Bewegung oder schwangerschaftsbedingte Umfangvergrösserungen von Brust und Bauch mit Dehnungsstreifen. Andererseits bekommt sie nicht jeder, der sich ungesund ernährt, dessen Gewicht ständig schwankt oder der keinen Sport treibt.

Eines ist allerdings sicher: Im Gegensatz zu Cellulite können auch Männer Dehnungsstreifen bekommen. Es gibt demnach innerhalb der Natur doch noch ein gerüttelt Mass an Fairness und Gerechtigkeit!



Schwaches Bindegewebe ist schuld

Der medizinische Begriff für Dehnungsstreifen lautet Striae cutis distensae. Wörtlich übersetzt bedeutet das „überdehnte Hautstreifen“. Die unschönen weisslich-grauen Risse zeigen sich vorzugsweise an Körperstellen, an denen sich viel Bindegewebe befindet. Die neuralgischen Punkte sind demnach die Oberarme, der Bauch, die Oberschenkel und das Gesäss.

Bei viele Frauen finden sich die Risse auch an den Brüsten. Dehnungsstreifen entstehen durch extreme Dehnung der Unterhaut. Sofern das Bindegewebe schwach ausgeprägt ist, reisst es sehr schnell.

Vorbeugen ist besser als Heilen!



„Muskeln statt Fett!“ lautet das vielstimmige Motto von Experten. Der beste Schutz gegen die hässlichen Hautrisse ist Sport von Jugend an. Nicht nur die Muskulatur wird aufgebaut, auch die Elastizität der Haut erhöht sich und die Hautschichten werden insgesamt fester.

Frauen mit üppiger Oberweite sollten beim Training immer einen gut sitzenden Sport-BH tragen. Dieser kann verhindern, dass das Gewebe durch die Bewegung reisst. Bei Männern kann intensives Krafttraining und damit einhergehender zu rascher Muskelaufbau ebenso Dehnungsstreifen hervorrufen wie der allgemein gefürchtete Jo-Jo-Effekt durch permanentes Zu- und Abnehmen. Deshalb ist es wichtig, mit einem gut durchdachten Trainingsplan zu trainieren.

Der Markt bietet eine ganze Reihe von Spezialprodukten, die beispielsweise während einer Schwangerschaft dazu beitragen sollen, bleibende Dehnungsstreifen zu verhindern. Recht gut hat sich hierbei eine Kombination aus wertvollen Pflanzenölen und Vitamin E bewährt. Zudem fördern tägliche Massagen mit einem rauen Handschuh (beispielsweise aus Sisal) den Hautstoffwechsel und die Durchblutung.

Wie sinnvoll ist ein Laserangriff auf bereits bestehende Streifen?

Kosmetisch betrachtet, sind die Dehnungsstreifen kleine Narben, die sich nicht komplett wegcremen bzw. wegmassieren lassen. Unbestritten wirken sie bei sorgfältiger Pflege jedoch nicht mehr so auffällig.

Die ästhetische Medizin hält zur Behandlung von Dehnungsstreifen die sogenannte Dermabrasion bereit. Dabei handelt es sich um ein spezielles Verfahren zum Abtragen der oberen Hautschichten, das die Narben quasi wegschleift. Dennoch wird das optisch wenig ansprechende Erscheinungsbild wahrscheinlich niemals ganz verschwinden. Um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen, ist deshalb vorab eine umfassende ärztliche Beratung sehr wichtig.



 

Oberstes Bild: © Artem Furman – Shutterstock.com

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