Das richtige Parfum nutzen – zu jeder Gelegenheit

17.05.2017 |  Von  |  Allgemein, Parfüm
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Das richtige Parfum nutzen – zu jeder Gelegenheit
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Das „richtige“ Parfum duftet nicht nur angenehm, es verrät auch viel über die Persönlichkeit seines Trägers oder ihrer Trägerin.

Besonders Frauen achten sehr genau auf die Wahl ihres Parfums, variieren dieses nach aktueller Gefühlslage, Wetter und Anlass. Damit wirklich der richtige Duft gefunden wird, können einige kleine Tipps helfen.

Der eigene Geschmack entscheidet

Da der Duft am eigenen Körper getragen wird, sollte der Geschmack nicht in den Hintergrund rücken. Zwar ist es empfehlenswert, auf den guten Rat eines Freundes oder des Partners zu vertrauen. Die endgültige Entscheidung sollte aber immer eigenständig gefällt werden. Düfte setzen sich immer aus drei Noten zusammen: der Basisnote (Fond), der Herznote und der Kopfnote (Auftakt). In all diesen Noten werden verschiedene Komponenten verwendet, die einen ganz eigenen Charakter entwickeln können.

Im Auftakt werden von Parfumherstellern gern frische, flüchtige und spritzige Akkorde genutzt. Wird der Duft gerade erst aufgetragen, sind das die Akkorde, die zuerst von der Nase wahrgenommen werden. Im Herzen des Duftes werden schwerere Noten zusammengestellt, die eine längere Haltbarkeit haben. Sie entfalten sich erst nach rund zehn Minuten und halten, je nachdem ob es sich um Eau de Parfum oder ein Eau de Toilette Spray handelt, mehrere Stunden an.

Die Basisnoten sind die Akkorde, die am längsten auf der Haut verweilen, zugleich aber sehr subtil sind. Sie setzen ebenfalls nach rund 10 Minuten ein und schaffen ein Fundament, auf dem alle anderen Akkorde aufbauen. Im Regelfall ist der Fond sehr weich, natürlich und mitunter minimal gewürzt. Er soll nicht in den Vordergrund drängen, sondern eher einen sekundären Duft als sinnvolle Ergänzung zur Herz- und Kopfnote bilden.



Die richtige Konsistenz und Stelle

Ein Eau de Toilette Spray gilt als ideal für den Alltag, da es relativ dezent wirkt und nach Bedarf einfach aufgefrischt wird. Ist der Duft als Eau de Parfum konzipiert, besitzt er von den Duftstoffen eine höhere Intensität. Dadurch bleibt er einerseits länger auf der Haut, wirkt andererseits aber auch relativ stark.

Für das Büro könnte ein sehr starkes und prägnantes Parfum daher zu aufdringlich wirken. Körperlotions und Puder sind hingegen ebenfalls sehr zart und schaffen eher eine subtile Note, die zwar wahrgenommen wird, sich aber zu keinem Zeitpunkt in den Vordergrund drängt. Sie sind im Regelfall wesentlich günstiger als ein hochwertiges Eau de Parfum Spray, weshalb sie häufiger genutzt werden können.

Damit sich der Duft voll entfalten kann, ist auch die Stelle, auf die er aufgetragen wird, entscheidend. Hals und Nacken gelten als populäre Stellen. Die Kleidung verdeckt den Duft dann nicht, zudem entstehen auf diesen Stellen wenig bis gar keine Reizungen. Hinter dem Ohr und auf dem Dekolleté ist bei Frauen sehr populär und bieten Logenplätze für einen aufregenden und einzigartigen Duft.

Kleidung kann ebenfalls einparfümiert werden, aber nur dann, wenn es sich nicht um Leder oder Seide handelt. Die duftenden Essenzen hinterlassen bei diesen Stoffen unschöne Flecken und Ränder, die im Regelfall nur noch schwer aus der Kleidung zu bekommen sind. Bei Baumwolle oder Polyester können ein bis zwei Spritzer aber unbedenklich aufgetragen werden.

Wie oft auf die Haut gesprüht wird, hängt auch immer vom eigenen Typ ab. Meist reichen drei Spritzer, um für rund 8 Stunden einen angenehmen Duft zu tragen – sofern es sich um eine hochwertige Konzeption handelt. Ist der Duft sehr würzig oder intensiv, kann er auf zwei Spritzer reduziert werden, falls er eher schwach und lieblich ist, sind auch vier Spritzer erlaubt.

Den auserwählten Duft richtig pflegen

Der Duft sollte, damit er wirklich lange angenehm duftet und nicht verfälscht wird, ideal gelagert werden. Wärme und Sonne vertragen sich mit den duftenden Essenzen gar nicht, da Parfum immer wärme- und lichtempfindlich ist. Zu viel Sonne und zu viel Wärme verderben die Moleküle, die dem Duft seine herrlichen Noten verleihen. Wird es in der Originalverpackung verschlossen gelagert, vor Sonne und Wärme geschützt, kann ein Parfum durchaus zwei bis fünf Jahre „haltbar“ sein, also sein Duftbild nicht negativ verändern.

Sobald es erst einmal „aufgebrochen“ ist, ist ein Parfum noch ungefähr ein Jahr lang haltbar. Sobald sich die Farbe der Flüssigkeit verändert, ist zugleich auch der Duft verloren gegangen oder hat sich negativ gewandelt. Dann sollte zwingend ein neues Parfum gekauft werden, da es im schlimmsten Fall sogar zu Reizungen auf der Haut kommen könnte.


Bei dem Kauf eines neuen Duftes sollte man sich Zeit nehmen (Bild: ilonatermors, Wikimedia, CC)

Bei dem Kauf eines neuen Duftes sollte man sich Zeit nehmen (Bild: ilonatermors, Wikimedia, CC)


Steht der Kauf eines neuen Duftes ins Haus, sollte man sich ruhig ein wenig Zeit nehmen. Viele Düfte nacheinander zu probieren, lässt kaum einen wirklichen Rückschluss auf den Duft selber zu, da die Nase in diesem Fall hoffnungslos überfordert wird. Empfehlenswerter ist es, ein Parfum an verschiedenen Körperstellen auszuprobieren und sich auf zwei Proben am Tag zu beschränken.

Zugleich kann auch die Jahreszeit den Duft beeinflussen, denn Schweiss und Wärme verändern Duftbilder minimal, während im Gegenzug Kälte ebenfalls einen Effekt hat. Ein Frühlings- oder Sommerparfum sollte deshalb auch nur in der warmen Jahreszeit genutzt werden, wo es seine frischen und blumigen Akkorde voll entfalten kann.

 

Artikelbild: © Oleg Gekman – Fotolia.com

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