Chic im Fitnesscenter: Entspannt aussehen trotz Anstrengung

10.11.2014 |  Von  |  Fitness
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Chic im Fitnesscenter: Entspannt aussehen trotz Anstrengung
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Sie stehen schon morgens 8 Uhr auf dem Crosstrainer. Zusätzlich kämpfen Sie sich zwei Mal pro Woche am Abend durch das schweisstreibendste Body-Workout, das ihr Gym zu bieten hat? Fleissig, fleissig! Doch, obwohl Sie mächtig stolz auf sich sein könnten, fühlen Sie sich manchmal, als hätten Sie noch nie in Ihrem Leben Sport getrieben. Warum?

Weil Ihr Gesicht schon nach 10 Minuten Zumba feuerrot ist, Ihre Frisur oft aussieht, wie nach einem Gewitter und weil Ihr Fitnesstrainer immer gerade dann, wenn Ihnen die Schminke aus dem Gesicht läuft, ruft: „Schwitzen ist gesund!“.

Wir haben uns mit diesem sensiblen Thema näher beschäftigt. Lesen Sie unsere Tipps, die Ihnen helfen, auch nach einer Stunde Training noch gut aussehen, obwohl Sie alles gegeben haben.

Make-up: ja, nein, was, wie viel?

Klar können Sie sich zum Sport schminken. Doch genau, wie Sie direkt vor dem Workout keine üppige Mahlzeit mehr essen, sollten Sie auch Ihre Haut nicht mit mehreren Lagen Creme, Foundation, Make-up und Puder belasten. Eine leichte BB-Cream genügt! Ohne Mascara fühlen Sie sich nackt? Sie möchten aber nach dem Zumba auch nicht aussehen, als hätten Sie die ganze Nacht geheult? Dann tragen Sie entweder wasserfeste Mascara auf oder lassen Sie sich gleich die Wimpern vom Profi färben.

Eine starke Frisur, die hält

Nervt Sie das auch? Immer, wenn Sie auf dem Stepper trainieren, wird nach wenigen Minuten aus Ihrer kunstvollen Hochsteckfrisur ein seitlich verrutschter Zopf. Genau, wie ein Festags-Make-up, hat auch eine aufwendige Frisur beim Sport nichts verloren. Für Übungen auf der Gymnastikmatte empfiehlt sich ein hoher Dutt, der von einem extrem starken Gummi auf dem Kopf zusammengehalten wird. Mädels, die aufrecht trainieren, sollten lieber einen tiefen Zopf binden. Im Gegensatz zum Pferdeschwanz schwingt dieser während des Laufens und Springens nicht nervig hin und her. Einzelne Strähnen oder der Pony lassen sich mit einem starken Haarspray prima im Zaum halten. Sie haben einen Kurzhaarschnitt? Dann hilft ein extrafeines Haarspray gegen fliegende Haare.

Trockene Haut, nein danke!

Was trockene Haut draussen gut findet, also Öl und Fett, lässt sie in geschlossenen, klimatisierten Räumen ersticken. Gerade nach extrem scheisstreibenden Aktivitäten, wie Spinning oder Kick-Boxen würde die Haut dann mit Unreinheiten und Pickelchen reagieren. Tragen Sie vor dem Sport lieber eine reine Feuchtigkeitscreme oder Lotion, gern mit Omega-Fettsäuren oder Urea, auf.


"Schwitzen ist gesund!" (Bild: © Marcos Mesa Sam Wordley - shutterstock.com)

„Schwitzen ist gesund!“ (Bild: © Marcos Mesa Sam Wordley – shutterstock.com)


Clever duschen

Kennen Sie Body-Conditioner? Eine tolle Erfindung, die alle sportlichen Schweizer kennen sollten! Nach dem Duschen mit Ihrem Lieblingsduschgel cremen Sie Ihre noch nasse Haut mit der Dusch-Body-Lotion einfach ein und spülen nochmals kurz ab. Der Vorteil: Sie können sich nach dem Abtrocknen sofort anziehen. Nichts klebt oder muss erst langwierig einziehen. Damit Sie das Fitnesscenter mit einem erholten Antlitz verlassen, greifen Sie am besten zu einem Duschgel mit Thymian, Lavendel, Zitrus- oder Blumenduft. Das entspannt und schenkt eine extra Portion gute Laune.

Schnellwaschgang

Viele Schweizerinnen und Schweizer trainieren vor Arbeitsbeginn. Falls Sie dazugehören, können Sie es sich sicherlich auch nicht leisten, viel Zeit unter der Dusche zu verbringen. Schliesslich müssen Sie pünktlich im Büro sein! Haben Sie so sehr geschwitzt, dass Sie die Haare waschen müssen, sollten Sie jetzt zu einem 2-in-1-Shampoo greifen. Diese Produkte gibt es für jeden Haartyp und sparen die Spülung. Manchmal genügt auch ein Trockenshampoo. Und falls die Zeit doch zu knapp ist, föhnen Sie Ihren verschwitzten Haarschopf einfach trocken und zwirbeln sich einen Dutt. Mit einem hübschen Haarband oder einer Blüte sieht das obercool aus und ist bürotauglich.

Das perfekte Outfit

Leggins im Metallic-Look und dazu ein schrilles, neonfarbenes Oberteil? Kommt drauf an! Wenn die angesagten Kleidungsstücke wirklich trainingstauglich sind, ist sicherlich nichts dagegen einzuwenden. Dafür lohnt ein genauer Blick aufs Etikett. Manche beschichtete Oberflächen, schränken die Atmungsaktivität derart ein, dass es beim Sport unter dem Outfit unweigerlich zu einem Hitzestau kommt. Genauso unpassend ist ein graues Oversize-Shirt aus reiner Baumwolle. Nicht aufgrund der Farbe, sondern weil es sich während eines anstrengenden Trainings mit Schweiss vollsaugt. Es wird schwer und scheuert auf der Haut. Bei niedrigen Temperaturen kühlt der Körper schnell aus, sodass eine Erkältung beinahe vorprogrammiert ist. Deshalb ist nicht allein der Look entscheidend, sondern in erster Linie die Materialzusammensetzung und die Funktionalität. Moderne, atmungsaktive Materialien, etwa Mikrofaser-Polyester-Mischungen, transportieren die Feuchtigkeit schnell von der Haut weg nach aussen an die Gewebeoberfläche. Dort kann sie in aller Ruhe verdunsten. Experten sprechen in diesem Zusammenhang von der Dri-FIT-Technologie.

Einige Worte zur allgemeinen Hygiene

Egal, ob Sie Ihre Stirn auf der Gymnastikmatte ablegen oder an Geräten trainieren: Ähnlich wie auf manchem Handy oder der an der Tram-Haltestange, tummeln sich auf allen Utensilien im Fitnessstudio unzählige, teilweise krankmachende Keime. Am wohlsten fühlen sich die Mikroorganismen auf Kunststoff. Fassen Sie sich also möglichst nicht ins Gesicht und waschen Sie sich nach dem Training gründlich die Hände. Das Sie die im Gerätepark stehenden Desinfektionsmittel beim Verlassen des Gerätes auch tatsächlich nutzen, versteht sich von selbst.

 

Oberstes Bild: © wavebreakmedia – shutterstock.com

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