Blau, wohin man sieht – Denim trägt man in dieser Saison von oben bis unten

18.08.2015 |  Von  |  Mode
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Blau, wohin man sieht – Denim trägt man in dieser Saison von oben bis unten
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Der Modeherbst 2015 wird Blau: Noch nie waren die Designer so jeansverliebt wie in dieser Saison. Kein Schnitt ist zu gewagt, kein Style zu feminin, um ihn nicht auch aus Jeans zu nähen. Die Experimente haben sich gelohnt. Wir bekommen diese Saison eine umwerfende Kollektion an Jeanskleidung für Damen präsentiert. Kurz, lang, geknöpft, gewickelt, geschnürt, geschlungen und geknotet – vor allem Jeansröcke und Jeanskleider sind der Hit der Saison.

Modefreundinnen, die bislang in ihren Kleiderschränken den beliebtesten Stoff der Welt, den Denim, nur als Hose vorzuweisen hatten, sollten schleunigst umdenken! Diesen Herbst und Winter trägt man Denim fast von Kopf bis Fuss: Als Kleider, Röcke, Blusen, Overalls, Jacken und Hemden. Dabei wird nun ein besonderes Augenmerk auf die Röcke gelegt.

Diese gibt es aktuell in den verschiedensten Längen und Ausführungen. Der kurze Mini-Wickelrock ist dabei genauso wichtig wie der lange geknöpfte Midi-Rock. Jeanskleider in geradem Schnitt mit interessanten Extras wie Volants sind auch ein brandneuer Modehit, der sich langfristig durchsetzen wird.

Geht es nach den Designern, tragen wir diese Saison fast alles aus Jeans.

Dabei sollten hartnäckige Hosenfans den neuen Röcken wirklich eine Chance geben. Sie sehen jetzt viel stylischer aus als früher, da ihre Schnittführung sehr raffiniert und abwechslungsreich geworden ist. Die neuen Jeansröcke haben nichts mehr gemeinsam mit dem klassischen Minirock mit rückwärtigen Taschen, gerade geschnitten oder ein wenig ausgestellt. Nein, Jeansröcke wirken nun fast avantgardistisch und diese neuen Looks machen enorm viel Spass.


Die neuen Jeans-Röcke sehen jetzt viel stylischer aus als früher. (Bild: www.c-and-a.com)

Die neuen Jeans-Röcke sehen jetzt viel stylischer aus als früher. (Bild: www.c-and-a.com)


Alleine die vielen Variationen an Wickelrock-Minis aus Jeansstoff peppen jedes herbstliche oder winterliche Outfit enorm auf. Man muss ja nur eine farbige Strumpfhose und einen einfachen Pullover dazu tragen und schon ist man forsch und modisch gestylt! Dabei kommt es bei den neuen Jeans-Röcken wirklich auf das Detail an: Es gibt solche, die asymmetrisch geknöpft werden, welche mit Reissverschluss und solche, die am Bund verschlungen werden. Ja, verschlungen, aus schwerem Denimstoff – neu und sieht einfach klasse aus! Für Jeansfans sind kurze Wickel-Minis die Must-haves der Saison.

Ebenfalls sehr im Trend ist der Jeansrock in A-Linie und zwar in Midi-Länge. Die Designer fahren auf diese Form scheinbar voll ab und versehen den Rock mal mit Rissen, mal mit Rüschen, mal mit dekorativen Steppungen, mal extrem lässig mit übergrossen Taschen. Der Vorteil bei dieser Art der Beinkleidung: Hohe und halbhohe Stiefel kommen dadurch endlich mal so richtig zur Geltung.


In dieser Saison ist Jeans-Mode voll angesagt. (Bild: © Andrey Armyagov - shutterstock.com)4

In dieser Saison ist Jeans-Mode voll angesagt. (Bild: © Andrey Armyagov – shutterstock.com)


Was tut sich sonst noch im Bereich Denim?

Latzhosen und Latzkleider – wer diesen niedlich-frechen Look mag, sollte jetzt zugreifen. Trendiger wird die Latzhose wohl nicht mehr werden als in dieser Saison. Auch der Overall mit langen Armen und langen Hosenbeinen, ganz aus Denim gearbeitet, ist ein absolutes It-Piece. Durch raffinierte Schnittführungen, die der Körperform folgen, wirkt er sehr lässig und steht auch molligeren Figuren. Und tatsächlich: Der Jeansoverall ist sogar abendfein!

Altbekannt und oft heiss geliebt: Die Schlaghose ist auch wieder da.

Sie war eine ganze Weile lang abgelöst von den hautengen Skinny Jeans und Röhrenhosen, doch nun können wir uns auch wieder am coolen lässigen 70er-Look erfreuen. Man trägt die Schlaghose oder Flared Jeans heute auch mal fein kombiniert – mit Seidenbluse oder im Alltag mit figurbetonten Pullovern und Rollis, fast wie in den 70ern und doch ganz modisch.

Ein kleines, aber aussagekräftiges Detail, das oft nicht fehlt bei den neuen Jeanshosen, sind ausgefranste Säume. Sie zieren jede Art von Jeans. Wer handwerklich geschickt ist, arbeitet seine Lieblingsjeans um und ist up-to-date.

Immer noch ein wenig strange wirkt die Jeans Culotte. Die Designer lieben diese Hosenform, auch wenn sie sich bei den Modefans in den Metropolen unserer Welt doch nicht so durchsetzt. Nun gibt es sie auch aus Jeansstoff. Die Culotte ist eine 3/4-lange Jeans, die sehr weit ausgestellt geschnittene Hosenbeine hat, noch weiter als eine Marlene-Hose. Sie ist ein modischer Gag, der aber leider nicht jeder weiblichen Figur schmeichelt. Bitte vor dem Spiegel kritisch prüfen! Auch passende Strümpfe und Schuhe dazu zu finden, ist etwas diffizil und erfordert sehr viel modisches Gespür.


Ausgefranste Säume dürfen bei den neuen Jeanshosen oft nicht fehlen. (Bild: © Lana Smirnova - shutterstock.com)

Ausgefranste Säume dürfen bei den neuen Jeanshosen oft nicht fehlen. (Bild: © Lana Smirnova – shutterstock.com)


Jeanshosen allgemein

Fast hätte man sie vergessen, es gibt sie ja auch noch: Die einfachen, klassischen Jeanshosen. Aber von wegen einfach – in dieser Saison ist nichts mehr so, wie es war. Neue Jeans folgen nicht mehr unbedingt einem einheitlichen Schnitt von oben nach unten, gerade, weit, eng oder hauteng. Nein, sie variieren einfach ihre Weite, sie haben bauschige Stellen, laufen schlank aus oder sie verwirren mit Steppungen, die voluminöse Ausbeulungen formen. Trotz allem bleibt die Silhouette schlank. Diese neuartigen Schnitte muss man unbedingt am eigenen Körper testen und vor dem Spiegel checken. Nicht alles, was dem gertenschlanken hochgewachsenen Model im Katalog steht, steht der durchschnittlich grossen Jeansträgerin mit Kleidergrösse 38.

Interessant, frech und authentisch wirken die neuen Styles der guten alten Jeans aber allemal und der Modefreundin bleibt nichts anderes übrig, als in mehrere dieser Modelle zu schlüpfen um herauszufinden, welcher moderne Schnitt perfekt zu ihrer Figur passt. Wer es nicht so kompliziert, neuartig und verwegen mag, bleibt einfach den Schnitten treu, die wir schon kennen.

Die Skinny Jeans findet man weiterhin in allen Variationen. Dazu kommt nun noch die Slimmy Jeans, die mehr Luft lässt.

Weitere Formen sind die Cropped Jeans, die am Saum hochgeschlagen werden und weit und leger geschnitten sind. Wer die Jeans als Jogginghose tragen will, findet auch solche Modelle. Oversized-Boyfriendcut Jeans sind diesen Herbst und Winter ebenfalls eine Bereicherung, die man mit sehr schmalen Oberteilen kombinieren sollte. Insgesamt wird Denim diese Saison für Hosen in allen möglichen Schnitten verarbeitet, die früher leichteren Stoffen vorbehalten waren – und erstaunlicherweise klappt dies auch und wirkt einfach immer cool und überzeugend. Zu den blauen Beinkleidern darf man diese Saison Jacken und Blusen ebenfalls in Jeans tragen. Ein Overall-Look ist sogar erwünscht. Als Oberteil kann man nun auch weite Kimonos statt dem klassischen Jeanshemd wählen, mit oder ohne Gürtel.


Skinny Jeans sind nach wie vor angesagt. (Bild: © gpointstudio - shutterstock.com)

Skinny Jeans sind nach wie vor angesagt. (Bild: © gpointstudio – shutterstock.com)


Farbtrends – was kann ich noch zu meinen Jeans tragen?

Wer nicht jeden Tag Denim von oben bis unten tragen will, greift einfach zu den neuen Trendfarben. Trendig und schön sind Nudetöne, pastellige Nuancen und leuchtendes Rot! Doch das ist noch lange nicht genug der Auswahl: Auch Metallic ist wieder da und zwar in Form von Kupfertönen. Welche Farbe soll es nun sein? Alle diese Farbtöne passen perfekt zu blauen Jeans. Nude wirkt schön feminin und weich.

Die pastelligen Töne kennen wir noch vom Sommer, wir dürfen diese Saison die hellen Farben für Pullover in Herbst und Winter noch tragen. Ein tolles kräftiges Rot ist aber auch eine topmodische Alternative und es steht viel mehr Mädchen und Frauen, als sie es selber wissen! Diese Saison ist die passende Gelegenheit mal den roten schmalen Rolli zur Schlaghose zu kombinieren.

Wem Farbe nicht so wichtig ist, sondern wer lieber ausgefallene Muster mag, der sollte die neuen Feder-Prints entdecken.

In allen Grössen schmücken leichte filigrane Federmuster nun Shirts, Tops und Pullover. Ein wenig Boho, ein wenig 70er – einfach ein hübscher Trend, den wir auch gerne mitmachen. Zu Jeans geradezu perfekt.

 

Oberstes Bild: © BeautyStockPhoto – shutterstock.com

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