Alles über Poren

12.11.2014 |  Von  |  Hautpflege Allgemein
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Alles über Poren
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Jede Frau wünscht sich frische, glatte Haut. Doch die Realität sieht oft leider anders aus. Müssen sie sich mit Ihren grossen Poren abfinden? Oder gibt es vielleicht etwas Neues auf dem Beauty-Markt? Irgend ein Mittel, das die fiesen Dinger einfach wegschrumpft?

Allein im Gesicht hat jeder Mensch rund 300 000 Poren. Am schönsten wäre es natürlich, wenn wir sie nicht sehen würden. Allerdings: Bei den meisten von uns gibt es Hautareale, in denen die Poren vergrössert sind und bei jedem Blick in den Spiegel unangenehm sichtbar ins Auge stechen.

Sind Poren die neuen Falten?

Was in den USA als neuer Anti-Aging-Hype begann, hat inzwischen sogar einen Namen: Porexia. In einer, von einem bedeutenden Kosmetikhersteller durchgeführten Studie, gab mehr als ein Drittel der befragten Frauen an, sich häufiger um die Grösse ihrer Poren zu sorgen, als um ihre Falten. Dabei sind die winzigen Öffnungen für den Hautstoffwechsel lebenswichtig! Sie transportieren Talg und Schweiss an die Hautoberfläche. Somit wird die Haut mit wichtigen Lipiden versorgt und gleichzeitig auf gleichmässig-gesunder „Betriebstemperatur“ gehalten.

Wie entstehen grosse Poren?

Sie treten zuerst an Stellen auf, an denen die Talgdrüsen zu viel Fett produzieren, wie an der Nase, der Stirn oder rund um den Mund. In dieser T-Zone verbindet sich das körpereigene Fett mit Umweltschmutz und losen Hautschüppchen. Dieser Mix dehnt sich dann wie ein Pfropfen in den Poren aus, wodurch sie natürlich auch optisch grösser erscheinen. Poren können jedoch auch „ausleiern“, weshalb sich gerade ältere Frauen häufig über ihr grossporiges Hautbild ärgern.

Wie lassen sich Poren verkleinern?

Innovative Beauty-Cremes wirken auf verschiedene Art. Einige verfeinern die das Hautbild rein optisch. Andere beeinflussen den Hautstoffwechsel, sodass die Poren langfristig tatsächlich ein wenig schrumpfen. Zu den optischen Poren-Retuschierern gehören beispielsweise Blur-Creams. Sie enthalten u. a. Kieselsäure und Silikone, die sich als feines Netz auf die Haut legen und damit Unebenheiten kaschieren. Lichtstreuende Pigmente sorgen zusätzlich für einen Weichzeichnereffekt und mattieren den Teint. In Langzeitseren, Lotionen und Spezialcremes sind hingegen Fruchtsäuren oder Milchsäure enthalten. Sie lösen lose Hornschüppchen, entfernen Talg und Schmutz „porentief“, sodass übergrosse tatsächlich Poren zusammenschnurren.

Auch Hautärzte und Kosmetikinstitute bieten hochwirksame Methoden zur Verfeinerung der Poren und damit zur allgemeinen Verbesserung des Hautbildes an. Sehr schnell, gründlich und schonend wirken zum Beispiel Jet-Peel und Mikrodermabrasion. Hierbei wird die obere Hautschicht mit einem Salzwasser-Gas-Gemisch oder mit feinsten Mikrokristallen gestrahlt. Unmittelbar nach der Behandlung ist der Teint bedeutend feiner.

 

Oberstes Bild: © phasinphoto – shutterstock.com

Über Kerstin Birke

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