ABC-Cremes: So wird die Haut den Makel los

20.01.2016 |  Von  |  Hautpflege Allgemein, Make-Up
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ABC-Cremes: So wird die Haut den Makel los
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Als vor einiger Zeit die ersten BB Creams auf den Markt kamen, war die Begeisterung gross: Ein Multitalent! Eine einzige Creme, die pflegt, abdeckt, beruhigt und der Hautalterung vorbeugt – das hatte es bis dahin im Beauty-Regal nicht gegeben!

Wenig später erschienen als Weiterentwicklung CC Creams. Und die ihnen nachfolgenden DD Creams sorgten häufig für Verwirrung. Wer kann jetzt eigentlich was, welche Creme ist die beste von allen? Wir klären auf.

BB Creams: Das Must-have

Die „Blemish Balms“ (Blemish = Makel), auch „Blemish Base“ oder „Beauty Balm“ genannt, sind eigentlich eine Erfindung made in Germany: Sie wurden bereits in den 60er-Jahren von der deutschen Dermatologin Dr. Christine Schrammek entwickelt, um die Haut ihrer Patienten nach Operationen zu beruhigen und mit besonders reichhaltiger Pflege zu versorgen.

Koreanische Schauspielstars entdeckten jedoch schnell auch die unschlagbaren Beauty-Vorteile: BB Creams decken ab, wirken beruhigend bei allergischer oder gereizter Haut, heilen sonnen- und altersbedingte Pigmentflecken, sind wirksam bei Akne und beugen allgemein der Hautalterung vor. Gerade diese hautgenerierende Wirkung unterscheidet sie von einer getönten Tagespflege.

Die genauen Formulierungen und Inhaltsstoffe variieren von Creme zu Creme, enthalten sind jedoch stets die wichtigsten Mineralien und Vitamine, um die Haut mit allem zu versorgen, was sie braucht. Von Korea schwappte der Trend vor einiger Zeit dann wieder zurück – und die BB Creams wurden das Pflege-Must-have!

Die meisten Cremes konzentrieren sich darauf, einen bestimmten Makel zu kaschieren. Manche zielen z.B. hauptsächlich darauf ab, Hautalterung zu bekämpfen, andere wiederum setzen besonders auf UV-Schutz. Zusätzlich duften manche Cremes leicht, andere verleihen einen natürlichen Glanz.

Da die Cremes mit verschiedenen Tönungen angeboten werden, gibt es sowohl für Frauen mit Schneewittchen-Teint als auch für tief Gebräunte das Passende. Von allen „Alphabet-Cremes“ besitzen BB Creams jedoch die geringste Deckkraft.


BB Creams sind das Pflege-Must-have. (Bild: Vitalii Gorbatiuk – Shutterstock.com)

BB Creams sind das Pflege-Must-have. (Bild: Vitalii Gorbatiuk – Shutterstock.com)


CC Creams: Mit Farbe tricksen

CC steht für „Colour Correction” bzw. „Complexion Correction”. Wie schon die BB Cream kombiniert sie die pflegenden Eigenschaften einer Tagescreme mit denen einer Foundation, kann als Make-up-Basis oder als getönte Feuchtigkeitspflege verwendet werden. Der Unterschied zur BB Cream: Statt nur kleine Makel abzudecken, gleicht die CC Cream besonders Farbungleichheiten wie Rötungen oder einen fahlen Teint aus – dies erklärt die Bedeutung des Namens „Colour Correction“.

Auch eine CC Cream enthält reichhaltige pflegende Wirkstoffe, einen Lichtschutzfaktor und kann bei Problemhaut helfen – jedoch ersetzt sie kein medizinisches Produkt für entzündete oder erkrankte Haut.



DD Cream: Perfekt gegen Linien und Fältchen

Die erste DD Cream kam anfangs als „Daily Defense” für die Körper- und Fusspflege auf den Markt, als „Dynamic Do-all“ oder „Disguise & Diminuish“-Wunder erschien sie jedoch schon bald darauf wie ihre Vorgänger als Multitalent fürs Gesicht. Dabei verspricht sie nicht nur mehr Deckkraft als die BB Cream und mehr Pflegeeigenschaften als die CC Cream, sondern unterscheidet sich besonders auch in ihrer Anti-Aging-Wirkung von ihren Vorgängern und ist für diejenigen geeignet, die beispielsweise Pigmentflecken effektiver abdecken und feinen Linien und Fältchen entgegenwirken möchten.

Gleichzeitig wird die Haut auch hier optimal gepflegt und mit allem versorgt, was sie benötigt, sogar sehr empfindliche Hautregionen werden geschützt.

Multitalente

Die „ABC-Cremes“, streng genommen „BCD“-Cremes, sind praktische Alleskönner, welche die Eigenschaften mehrerer Tiegel und Töpfchen kombinieren und eine grosse Vielfalt bieten, so dass für jeden Hauttyp und jedes Alter das Richtige dabei ist.

Die leichte Tönung hilft, Farbungleichheiten auszugleichen – jedoch ist die Anzahl der Farbschattierungen begrenzt. Deshalb sind die Alphabet-Cremes praktische Pflegegrundlagen, auf die für einen ebenmässigen Teint anschliessend das passende Make-up aufgetragen werden kann. So ist man wirkliche alle Makel los!

 

Artikel von: beautypress.de
Artikelbild: © Subbotina Anna – Shutterstock.com

Über Natalia Muler

Ich schreibe, seit ich schreiben kann, und reise, seit ich den Reisepass besitze. Momentan lebe ich im sonnigen Spanien und arbeite in der Modebranche, was auch oft mit Reisen verbunden ist, worüber ich dann gerne auf den Portalen von belmedia.ch berichte. Der christliche Glaube ist das Fundament meines Lebens; harmonisches Familienleben, Kindererziehung, gute Freundschaften und Naturverbundenheit sind meine grössten Prioritäten; Reisen und fremde Kulturen erleben meine Leidenschaft; Backen und Naturkosmetik meine Hobbys und immer 5 Minuten zu spät kommen meine Schwäche.


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