10 Gewinner-Tipps: Fleischesser müssen nicht sauer bleiben!

29.07.2016 |  Von  |  Ernährung, Figur
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10 Gewinner-Tipps: Fleischesser müssen nicht sauer bleiben!
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Folgende wichtige Empfehlungen schöpfen die Vorteile von Fleischgerichten aus und dämmen effektiv die Gefahren ein! Wenn wir uns an diese Punkte halten, können tierische Produkte sogar gesund sein. Die Top Entsäuerungs-Tipps unterstützen deinen Körper dabei, fit und attraktiv zu bleiben!

Fleisch ist reich an wertvollem Eisen, Zink und den Vitaminen B6 und B12 und stellt eine komplette Proteinversorgung dar. Nachteil ist der hohe Gehalt an gesättigten Fettsäuren sowie die hohe Säurebilanz. Übersäuerung sollte verhindert werden, weil die Säurelast uns krank, träge und unattraktiv macht. Der Schlüssel liegt in der Ausgewogenheit!


Gemüse als Fleischbeilage wirkt einer Übersäuerung entgegen. (Bild: © Jacek Chabraszewski - shutterstock.com)

Gemüse als Fleischbeilage wirkt einer Übersäuerung entgegen. (Bild: © Jacek Chabraszewski – shutterstock.com)


Menschen verfügen alle über eine individuelle genetische Ausstattung, daher gibt es keinen Ernährungsplan, der jedem gut tut. Manche von uns fühlen sich einfach fit und gestärkt nach einer Fleischmahlzeit. Die folgenden Tipps sind wichtig, wenn ihr euch ein Leben ohne Fleisch nicht vorstellen könnt, aber gesund bleiben möchtet!

1. Bio-Fleisch von Tieren aus einer artgerechten Haltung und Fütterung hat eine ernährungsphysiologisch höhere Qualität, da eine mineralstoffreiche naturbelassene Nahrung für die Tiere sich auch in der Fleischsubstanz verankert. Die ethische Verantwortung gegenüber den Tieren hat an dieser Stelle die höchste Priorität!

2. Schweinefleisch und daraus hergestellte Wurst sollten selten verzehrt werden, da sie zu den sehr starken Säurebildnern gehören. Die Verschlackung des Körpers wird durch diese Fleischart besonders begünstigt, sowie entzündungsbasierte Erkrankungen wie Rheuma und Gicht gefördert.

3. Geflügel ist zwar auch Säure bildend, jedoch dem roten Fleisch vorzuziehen. Mit der Dunkelfeldmikroskopie nach Prof. Dr. Enderlein konnte festgestellt werden, dass die Blutviskosität von Schweine- und Rind-Fleischessern zunimmt. Säugetierfleisch fördert bei täglichem Verzehr Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Bluthochdruck und Infarkte. Des Weiteren haben zahlreiche Studien der Harvard University bestätigt, dass der häufige Verzehr von rotem Fleisch das Krebs- und Diabetes Typ II-Risiko signifikant erhöht. Im Hinblick auf das Geflügelfleisch erreicht ihr einen weiteren Pluspunkt für eure Gesundheit, wenn ihr auf den Verzehr der Pelle verzichtet. In der Geflügelhaut ist nämlich der Puringehalt besonders hoch; ein entscheidender Schmerz- und Entzündungsauslöser bei stetigem Verzehr. Aber bitte nicht falsch verstehen. Ihr müsst jetzt nicht gänzlich auf Knusper-Ente verzichten!

4. Für den Morgen-Kick empfehle ich euch den Saft einer halben Zitrone, mit Wasser verdünnt, zu trinken. Das kurbelt den Stoffwechsel an und ist ein toller Basen-Start in den Tag! Ein weiteres bewährtes Entsäuerungsgetränk ist Basentee, z.B. Sonnentor Basenausgleich-Tee. Er wirkt entgiftend und ist wohltuend.

5. Erdmandeln sind süss schmeckende ballaststoffreiche Wurzeln, die zu den TOP-Basenbildnern gehören! Ein basisches Erdmandelgericht auf jeden Fall zum Frühstück geniessen, da unser Stoffwechsel am Vormittag noch mit der Ausleitung der Stoffwechselrückstände beschäftigt ist, die in der nächtlichen Verdauungsarbeit angefallen sind. Leichte basische Mahlzeiten stören die wichtigen Entgiftungsvorgänge nicht und begünstigen die gesunde Säure-Basen-Balance!

Gesundes Basen-Müsli

Zutaten für eine Portion:

  • 2 EL Beerenfrüchte oder andere reife Früchte nach Wahl
  • Etwas Steviapulver oder Agavendicksaft (nach Wunsch)
  • 150 ml Mandelmilch
  •  2 EL Erdmandel-Flocken
  •  1 EL Kastanien-Flocken

Zubereitung:

Beerenfrüchte, Kastanien-Flocken und Süssungszugabe mischen. Mandelmilch erwärmen, aufschäumen und darüber giessen. Erdmandel-Flocken abschliessend darüber streuen.

Ihr könnt euch die Erdmandelflocken natürlich auch in euer Lieblingsmüsli mischen oder über einen reinen Fruchtsalat streuen.

6. Kartoffeln werden zurecht seit Generation als gesunder Basenausgleich zu Fleischspezialitäten geschätzt. Die schonend dampfgegarten Pellkartoffeln sind hierbei am wertvollsten.

7. Oliven sind vollaromatische starke Basenbildner! Ihr könnt sie in den Salat mischen oder als Zwischensnack geniessen. Bitte achtet beim Kauf darauf dass die schwarzen Oliven keine, mit Eisengluconat gefärbten, grünen Oliven sind(siehe Deklarationshinweis).

8. Reife Äpfel (auch die sauren!) und Bananen haben immer Saison und sind voller gesunder Ballaststoffe und Mineralien. Lasst bitte die Säure bildenden grünlichen Bananen liegen und bevorzugt eher die leicht braun gesprenkelten. Sie sind in der Stoffwechselbilanz Basen bildend und können jederzeit als praktischer Zwischensnack gegessen werden.



9. Als wichtige Faustregel kann man Folgendes anführen: Pro Fleischgericht sollte ein Rohkostsalat (bestenfalls mit frischen Keimlingen und Kräutern) mit verzehrt werden oder in der kalten Jahreszeit eine Gemüsesuppe als Vorspeise oder zum Abendessen gewählt werden. Ganz sinnvoll ist es auch, im Laufe des Tages Gemüsesticks (Paprika, Gurke, Möhren) mit Avocadodip zu geniessen. So gelingt es klug, einen Basenausgleich zu schaffen!

10. Unterstützend gibt es die Möglichkeit Basenpräparate einzunehmen. Das Basenpulver empfehle ich euch zu Anfang einer Ernährungsumstellung oder zur Vermeidung von Diät-Blues. Die zahlreichen Mineralstoffe und Spurenelemente in diesen Produkten verbinden sich mit den freien Säuren wie Harnsäure, Schwefelsäure und Phosphorsäure in der Gewebeflüssigkeit und heben ihre ätzende Wirkung auf. Beim Fettabbau entstehen zusätzliche Ketosäuren, die den Organismus schwächen und neutralisiert werden müssen. Die neutralisierten Säuren können nun schnell aus dem Körper geleitet werden. Langfristig gewinnt man jedoch nur, wenn Gemüse und Obst im Speiseplan willkommen sind.


Basica® bietet wirksame Produkte zur Neutralisierung überschüssiger Säuren im Körper an. (Screenshot: basica.ch)


Wenn ihr euch in den folgenden Phrasen wiederfindet, dann gönnt euch doch bitte die abwechslungsreichen Basenförderer als Alternative oder als Beilage!

“Bekomme ich keinen Eisenmangel, wenn ich auf mein saftiges Rindersteak verzichte?

Basenbildende gesunde Eisenquellen

Grüner Wirsing, Rettich, Rotkohl, Rote Beete, Schwarzer Rettich, Brokkoli, grüne Bohnen, Spinat, Grünkohl, Endiviensalat, Rosenkohl, Pfifferlinge, Feldsalat, Karotten, Petersilie, Sesam

Das Hämoglobin-Molekül der roten Blutkörperchen ist eisenhaltig. Der Sauerstoff, aus den Bronchien kommend, bindet sich an das Eisen im Blutstrom und wird im ganzen Körper verteilt. Gesundes sauerstoffreiches Blut erzeugt ein schönes sehr anziehendes Strahlen der Haut und steigert unsere Leistungsfähigkeit immens. Vitamin C fördert die Eisenresorption. Es ist schon in vielen frischen Gemüsesorten mit enthalten. Frisch gepresste Säfte wie Apfel- oder Orangensaft sind zusätzlich als Vitamin C-Lieferanten immer eine gute Idee. Die basische Wirkung des Getränks wird durch die Zugabe von antioxidativem Getreidegraspulver (z.B. Weizengras) immens gesteigert.

Wenn ich meinen Fleischkonsum einschränke, verliere ich bestimmt meine Muskeln. Das kann sich doch nicht positiv auf mein Äusseres und meine Leistungsfähigkeit auswirken!

Basenbildende nichttierische Proteinquellen

Unser Organismus verwertet für den Aufbau von Körpereiweiss, wie z. B. den Muskeln, 23 Aminosäuren. Neun davon sind lebensnotwendig und müssen über die Nahrung aufgenommen werden, da unser Körper sie nicht selbst synthetisieren kann. Nahrungsmittelproteine werden als komplett und wertvoll bezeichnet wenn sie diese neun Aminosäuren enthalten. Jene sind in Obst, Gemüse, Samen, Sprossen und Nüssen enthalten. Wertvolle Schönheitsproteine finden sich in folgenden pflanzlichen Quellen:

Brokkoli, Rosenkohl, Grünkohl, Blumenkohl, Weisskohl, Spinat, Sprossen, Mandeln, Leinsamen, Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne

Meine Empfehlung:

Entscheidet euch bitte für regionales qualitativ hochwertiges Fleisch, welches ihr 2-3 Mal die Woche essen könnt, anstatt täglich belastetes Fleisch zu konsumieren. In Kombination mit Gemüse wird beidseitig die Nährstoffverfügbarkeit im Körper erhöht. Eine basenüberschüssige Ernährung lohnt sich sehr, da sie uns Schönheit und Vitalität schenkt!

Eure Apothekerin,

Alina

 

Artikelbild: © StepStone – shutterstock.com

Über Alina Cucu

Approbierte Apothekerin, Jahrgang 1982. Ich habe in Deutschland an der Universität Münster Pharmazie studiert. Meine Approbation wurde mir 2008 nach erfolgreich absolviertem 3. Staatsexamen erteilt. Ganzheitliche Gesundheit und ein lebendiges Christsein liegen mir am Herzen. Besonders spannend finde ich die empirischen Wechselwirkungen von Körper, Seele und Geist. Persönlich bevorzuge ich die Komplementärmedizin, bin jedoch auch für die klassische Schulmedizin dankbar. Meine beiden Kinder machen es mir einfach, mich selbst und die Welt trotz aller Verantwortung mit Humor zu betrachten.


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